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dasLothen verrichtet wird. Es ist von Messing, ohnge-fähr einen Fuß lang, und seine obere Oefnung z bis 4Linien im Durchmesser; es läuft immer dünner zu, bises sich unten in eine krumme gebogene Spihe endigt, worinnur noch ein feines Löchchen ist.
Löthtisch. Unter Löthtisch versteht man denTisch, auf welchen der Uhrmacher das Lothen verrichtet.Die mehrsien Künstler thun dies wohl auf ihrer Werk»statt; doch ist dies nicht anzurachen, weil des UhrmachersWerkstatt immer sauber bleiben muß.
Löthzange. Die Löthzange ist eine eiserneoder stählerne Zange, ohngefähr von der Gestalt derKluppzange, nur etwas größer. Sie dient die zulochenden Sachen ins Feuer zu sehen und wieder heraus-zunehmen, s. Lothen.
Loth, zum Lothen, s. Lothen.
Loth, um damit senkrechte Lagen zubestimmen, Bleyloth, s. Lothrechk.
Lothrecht, Bleyrecht, Senkrecht, Ver-tikal, Vertiefte, L plump. Eine Linie oderEbene sieht auf einer ebenen Fläche lothrechk, senk-recht, bleyrecht oder vertikal» wenn die Winkel,die sie nach jeder Seite der ebenen Fläche macht, rechteWinkel sind. So spricht der Geometer. Anders derMechaniker. Dieser bestimmt die lothrechte Linie oderEbene durch einen Faden, woran ein Gewicht hängt. DenFaden mit dem Gewichte nennt man ein Loth, und erstembetrachtet man als eine Linie, die mittelst der Schwere desGewichts nach dem Mittelpunkt der Erde herabhängt, unddeswegen eine lothrechte, bleyrechke, senkrechteoder vertikale Linie heißt. Eine Ebene ist daherlothrecht, bleyrecht, senkrecht oder vertikal,wenn alle Linien, die man sich an derselben gezogen ge-denkt — man kann dazu das Loth gebrauchen — loth-recht, bleyrecht, senkrecht oder vertikal ßnd.
Luft, s. Spielraum.
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