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1 (1810)
Entstehung
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Hem

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; 2 1 aufgenommen hat. Magellan Ebenfalls in L i ch-renbergö Magazin für das Neueste aus der Pbiff. II.B. 4. St. Geißle r Lehrbegr. d. Uhrmacherk. > V. T h.S. ;§) hat eine freye Hemmung für Pendeluhren erfun-den, welche von Vulliamy, Uhrmacher in London,ausgeführt ist. Es ist diese Hemmung so beschaffen, daßdas Räderwerk in keiner Verbindung nur deni Pendelsteht; welches nämlich nach jedem Schwünge feine ver-lohnte Kraft durch ein kleines Gcwichc wieder erhält.Dies Gewicht wird jedesmal durch das Räderwerk geho-ben, wenn das Pendel frey vibrirt. Durch den Fall die-ses Gewichts werden denn die Vibrationen immer gleich-förmig erhalten, und es leidet jede Vibration weder imAnfange noch am Ende ihrer Dauer den geringsten Ver-lust. Der Mechanismus dieser Hemmung ist ohnedemeinfach und leicht zusammenzusetzen.

Die. freye Hemmung des englischen Künstlers Lar-kum Kendals, vorn Herrn W. Howell verbessert,(s. I ramactions ot tlio 8ociot^ kor enconi u^emenroi üits anst rnnnufacrtures Vol. X.) ist nicht minderVortheilhaft. Diese Hemmung hat zwey an einer Wellemit einander verbundene Steigrädcr, deren Zähne gegen-einander gekehrt smd, und sich in einer vertikalen Rich-tung drehen. Sie haben die Spindel zwischen steh, undliegen zwischen zwey Kloben, welche die Zapfen ihrerDelle außiehmen. Die Unruhe liegt über den beydenSleigrädein zwischen einem Kloben. Eine Auslösunghält die Räder so lange auf, bis ein Stift in der S pindelvon der mit der Auslösung verbundenen Gabel aufgenom-men wird, und den Zahn frey macht. Folgende Grund-sätze muß man bey der Bearbeitung einer freyen Hemmungnicht außer Acht lasten.

Die Auslösung oder Aushebe muß so klein und soleicht als möglich gemacht werden; auch das Hemmungs-vad so leicht als möglich, so wie auch dosten Zahne mög«lichlt schwach. Das beste Heben der Hemmung fand B e r-thoud, für seine frere Hemmung mit Aushebe und Feder-