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Hem
7 ln der Spindel der Unruhe oberhalb den Roll-scheiben (s. Seeuhr) ist mittelst zweyer Schraubeneine Scheibe befestigt, welche die Hemm ungö scheidegenannt wird. An dem Mittelpunkte dieser Scheibe be-findet sich die Vorrichtung für die Einlegung der Federzum Aufhangen. Das HcmmungSrad ist an der Dellebefestigt, welche den Sekundenzeiger trägt, und kömmtdaber in jeder Minute einmal herum, weil es 15 Zahnebat, und wahrend des Auslesens eines Zahns des Radeszwey Vibrationen erfolgen. Auf die Hemmungsscheibelegt fich das Ende einer Feder — die sogenannte Feder,auöhebe, (äswnte reüort) — welche mir dem andernEnde in einem Stege neben dem Hemmungsrade liegt.Eine andere Feder ist mittelst einer Schraube und zweyerStifte auf die Hemmungsscheibe befestigt. Diese Federnennt Berthoud (Oe 1a melurs äu toms etc. xgg. 2Zu. f.) Federeinfa ll, (levss rc-stort) und ihr ge-krümmtes Ende hat einen Stift, welcher auf das Endeder Federauöhebe würkt, und das Rad von dem Hakenfrey macht, wovon ein Arm nach dem Rade, und derandere nach der Scheibe gekehrt ist. Die Scheibe hateinen Einschnitt, und so wie der eine Arm des Hakensvon dem Zahne frey geworden ist, so würkt letzterer nochauf den andern Arm und auf den Einschnitt in derScheibe, welche nun nach einer und derselben Richtunghingedreht wieder zurückkömmt.
Mehrere dergleichen Hemmungen hat Berthoud
(Pracks jckr les Iror1oA68 rr>g,r. ckurck 1773 . Os la me-lure äu tem8, ou iuzipäemsnt au Drucks äk8 Irorlo-xs8 marine8 etDllai lur l'borloAsrre etc. ?ar. i?87-
Geister Lehrbegrif der Uhrmacherkunst Th. IV. S. Z4u. f.) beschrieben. Darunter find die meisten auf dieSeeuhren angewandt.
Eine freye Hemmung des Mudge für Pendeluhrensteht in Lichtendergs Magazin für das Neueste ausder Phyfik II. B. i. Stück beschrieben, woraus fie auchHerr Geißler (Lehrbegrif. d. Uhrmacherk. IV. Th. S-