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keit, s. Steigrad, Spindel, Unruhe, Taschen-u h r. Die Akkuratesse des Steigrades, das Treffen desrichtigen Winkels der Spindellappen, ihr gehöriges Aus-pichen, überhaupt die ganze Bearbeitung der Spin-del, der richtige Eingrif des Kronradeö in das Getriebedes Steigrades: zu allen diesen gehört schon ein Meisterseiner Kunst.
Je größere Bogen die Unruhe beschreibt, desto iso-chronischer wird auch die Hemmung, vorausgesetzt, daßauch die Zahl der Vibrationen groß sey; denn alsdannwird mich die Bewegung, z. B. beym Tragen, Reitenu. s. w., der Uhr weniger empfindlich. Es muffen, umdie Friction dieser Hemmung möglichst zu verringern, die- Zähne des Steigrades so wenig als möglich von einandersieben, welches auch der Fall bey der ruhenden Hemmungder Cnlinderuhr ist. Denn es brauchen alödenn die Lap-'pen der Spindel nicht so breit, oder, bey der Cylinderuhr,der Durchmesser des Cylinders nicht so groß zu seyn, weildies sich nach der Entfernung der Zahne von einander richtet.
Je näher die Zahne des Steigrades an den Mittel-punkt der Spindel gerückt sind, desto isochronischer werdenauch die Vibrationen seyn. Dies ist auch der Fäll, je mehrdie Uhr Vibrationen macht. Taschenuhren, die wenigVibrationen machen, sind fehlerhaft. Harrison em-pfiehlt 8 Vibrationen in einer Sekunde, oder 28802 ineiner Stunde. Will man aber die Uhr nicht so vieleSchwingungen machen lassen, so eigne man ihr aber nichtunter l gooo in einer Stunde zu. Was noch ferner beyder Verfertigung der Steigradöhcmmung beobachtet wer-den muß, um sie auf die vollkommenste Art zu erhalten,dies findet man in, den Artikeln Steig rad, Spindel,Unruhe, Taschenuhr.
Eylinderhemmung.
Es ist schon weiter oben erwähnt, daß Grahamder Erfinder der eigentlichen Cylindcruhren sey. DieCylinderhemmung besteht aus dem sogenannten Ha-