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Mich Rinmann (in seiner Geschichte des Eisens) abge-handelt hat, ist folgende:
Man verschließt das Eisen, welches gehärtet werdensoll, in einen blechernen Kasten und überschüttet es mir demsogenannten Härcpiilver oder auch mir dem Hä et-wa sse r. Das Härcpuloer ka»n bestehen, aus 4 TheilenDirkenkohlen, z Theilen harteil Schor,isieinrusi, , Theileverkohlten Lederlappe», 2 Theilen gebrannten Taubenkoth,„nd ^ Theile Sa'pe.er. Das Härrwaster kann en halten,zu 2 Maas Wap,er i Maas Horn, 2 Loth Salpeter, zLoch Kochsalz und 1 Loth Sam ak. Hiermit überschöt.etman die in dem eisernen Kaj en befindliche Eisenarbeit,doch so, dair, nenn mehrere Stücke sich darin beende»,keines das andere berühren könne. Nachdem man denKauen vrschlossen; so setzt man ihn auf einen Heerd, über-schüttet ihn gehörig mit Kohlen und nachtu m letztere hinläng-lich angefacht find, so erhalt man den Blechkasten zweyS uuden lang in gleichem Glühen mit lichtrother Warme.Um wegen des Erso.gs sicher zu seyn, so wird ein eisernerDrath in ein Loch des Hartkastcns gesteckt, und zwar so,daß das eine Ende vom Harrpulver berührt wird, dasandere z.mi Kasten heraussieht. Nimmt mair nach einerguten Stunoe den Dra h heraus und löscht ihn schnell imWasser ab; so muß er durch dies Ablöschen b-ank gewor-den seyn, und unter der Feile hart. Läßt er sich entzwey-brechen, und ,e>gt er im Bruche einen körn gen Rand. inder Mitte aber einen e senar igen 'Punkt; so ist die Här-kung vollendet. Im en gegengesttzten Falle muß der Ka-sten noch auf dem Keukr bleiben und mit der Hartüngs-probe so lange fortgefahren werden, bis ste ganz der Er-wartung entspricht. Darauf wird der Kasten vrm Fri ergenommen, und die darin befindlichen Sachen herausund in kaltes Wasser geworfen. Durch mehreres sor ge-setztes Glühen werden zwar die Sachen härter, aber auchzugleich spröder und eher zerbrechlich, dies kann man aberdurch weiuger Glühen mäßigen Bey Thurm ihren wirddiese beschriebene Har.uugsart des Eisens B. bey Ge-trieben u. s. w. angewandt. Noch ist hierbei) zu beobach-
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