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1 (1810)
Entstehung
Seite
258
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von Natur zäher, man braucht ihn also weniger anlaufenzu lassen. Einige Brennsiahlarten müssen bis zur dunkel,blauen, andere bis zur violetten Farbe anlaufen. Riu.mann (Versuch einer Geschichte des Eisens ll. Th. S.Z79.) hat darüber mehrere Versuche angestellt. Ueber.Haupt aber muß man ,lch damit behülfen, die Resultatehiervon durch Erfahrungen herauszubringen. Einige Uhr.wacher, wie auch Herr Vogel (praktischerUnterricht vonTaschenuhren u. s. w. S. 8Z), fahren zur Härtungsprobemir einer feinen Feile über die gehärteten Sachen her;wenn es alsdann z. B. schwer halt, daß die Feile etwasvon einem gehärteten Zapfen oder von der Spindel u. s. w.wegnimmt, so halten sie die Härtung für gut; der Stahldarf denn nicht weicher und nicht härter seyn. AndereArbeiter pflegen beym Härten den Stahl mit Talg odermit Seife zu bestreichen, und dann die Härtung s r voll-kommen zu halten, wenn Talg oder Seife verraucht ist,wo sie alsdenn den Stahl ins Wasser werfen. Dies Vcr.fahren gründet sich darauf, daß alsdann der Stahl, ebenwenn das Talg verraucht ist, die hochblaue Farbe erreichthat. Doch ist diese Methode deswegen nicht antup'eisen,weil man nicht die Genauigkeit de. Farbenabstufungen wahr-nehmen kann; übrigens ist sie bey manchen Aeleuen ni.stganz zu verachten, weil der Stahl dadurch mehr Festig-keit erhalten soll. Kleine Bohrer pflegen die Uhrmacherfast immer am Lichte zu glühen, und sie alsdann in kaltemBaumöhl zu härten. Was übrigens bey der Wahl desStahls zu beobachten, darüber sehe man den ArtikelStahl.

Noch will ich ein Paar Worte über die sogenannteInsaHhartung oder Oberflachenhärtung sagen,weil sie von Großuhrmachern nicht selten angewandt wer-den muß.

Jnsah härten ist diejenige Härtungsart, wo blosdie Oberfläche des Eisens zu Stahl wird, so daß alsdanndies Eisen oft die Stelle des Stahls vertreten kann. DaSallgemeine Verfahren dieser Harcungsmethode, so wie sie