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So werden oft feine Stahltheile gehärtet, wenn man ßeglühend zwischen kalte Eisenplatten preßt, z. V. auch zwi-schen den Schraubstock, wie Peer er (Vlemoire jünI'-rcier 1779^ anmerkt, selbst auch in der Luft hättetman oft feine Bohrer, oder vor dem Blasebalge.
Oft ereignet sich beym Harten der fatale Umstand,daß der Stahl beim Ablöschen gekrümmt wird, oder sichwindschief wirft. Dies geschieht gewöhnlich, wennder Stahl an einer Seite aus dichtem Theilchen besteht,oder auch wohl gar heimliche Eisentheile in sich enthält;ferner, wenn er vor dem Harten an einer Seite mehrgehämmert wird, als an der andern, und alsdann auchwenn das zu harkende Stück an einigen Stellen dünnergefeilt ist als an den andern. Gewöhnlich fachen die Ar-beiter dies Krnmlaufen dadurch zu vermeiden, daß sie dieSachen, z. B. Getriebe, Spindeln u. d. gl. perpendiku-lair ins Wasser tauchen; doch schlägt auch hier oft dieHofnunq fehl. Es bleibt daher bey solchen Ereignissenkein anderes Mittel übrig, als durch abermaliges Aus-glühen, Richten und Härten, die Fehler abzuändern. DasRichten ist aber auch wieder mit Schwierigkeiten verbun-den , wenn man nicht gehörig damit umgeht. Schon einAnlaufen des gehärteten Stahls mit einer hochblaucnFarbe ist hinreichend die Sachen zu richten, daß sie nichtbrechen, wo alsdann bey ihnen gewöhnlich kein wei-teres Härten, weil das Anlaufen doch geschehen muß,nöthig ist, z. B. bey Federn, Spindeln, Getrieben u.s. w. Doch muß beym Richten selbst die Vorsicht beob-achtet werden, daß man beym Schlagen für eine Unter-lage des zu bearbeitenden Stücks sorgt, damit es nicht hohlliege. Man kann sich dazu allerley Vorrichtungen vonstarkem Eisen - oder Messingbleche u. d. gl. machen.
Bisher hatte ich also blos das Härten durch Aus-glühen und Ablöschen beschrieben. Nun aber weis man,daß die wenigsten Sachen, die der Uhrmacher hättenmuß, blos durch diese Methode schon brauchbar sind, son-dern daß eine vom Harren erzeugte Spröoiqreit das Zer.