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strumente, 'zl B. Schneibezeuge, ist er zu hart, dasbeißt hier, noch zu spröde. Man hak, wie Rinmannin seiner Geschichte des Eisens anmerkt, gefunden, daßzum Harten der Zugang der Luft unumgänglich erforderlichsey. ES wird ;. B. in einem verschlossenen Gefäße oberin einem luftleeren Raume der Stahl vom Löschen nichtbare. Die Erfahrung hat auch bestätigt gefunden, daßdie Härtung am besten an der Oberfläche des Wassers, wozugleich die Luft mit würkt, von Statten geht. Rechtlangsam muß man das zu härtende Stück in kaltes Wassertauchen, und in demselben hin und her bewegen, damitsich das Wasser um dasselbe nicht erwärmen, und dadurchdie Härte nicht vermindert werden könne.
In lauen und warmen Wasser ist alles Härten un-tauglich , es müßte denn der Stahl vorher stärker geglühtseyn, wodurch er aber bekanntermaaßen an seiner Stärkeverliert Im entgegengesetzten Falle ist auch das Hartenin ganz eiskaltem Wasser schädlich, weil dadurch eine zugroße Sprödigkeit zuwege gebracht, und die Härtborstennicht vermieden werden können, wenn man auch erstere»durch das Anlassen zu corrigiren sucht. Um nicht zu be-fürchten daß Borsten beym Härten das Stahlstück verder-ben/hat Rinmann vorgeschlagen Talg auf Wasser zugießen und beym Ablöschen durch Talg und Wasser mitdem gehärteten Stücke zugleich zu fahren. Oft, wird auchdurch sogenannte künstliche Hartwasser das Härtenungemein befördert. Dies erhält man oft durch salzigeZusähe, als: Kochsalz, Salpeter, Salmiak
u. s. w. wodurch das Wasser kälter gemacht wird. Untergemeinem Wasser aber ist hartes besser als weiches. Herr
v. Reaumür (Schwedische Abhandlungen vom Jahr
will Grabstichel in Scheidewasser gehärtet haben,die er darauf in Wasser tauchte. Einige Künstler härtenauch in siedendem Baumöl, wo man nicht wieder nöthighar die Theile anzulassen; andere nehmen Baumöl undgeschmolzen Wachs zusammen und härten darin, u. s w.So viel ist aber gewiß daß alles, was kalt ist, härtet.