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1 (1810)
Entstehung
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254
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Har

welches bey verschiedenem Stahle ein verschiedener Grad

der Hitze ist. Rinmann (Versuch einer Geschichte des- -Eisens, aus dem schwedischen von Georgi 2. Band1785) hat das Kapitel der Härtung vortreflich ausgeführt, -' r

und daher wird es mir erlaubt seyn seine Meynung hierübermit beyzubringen. >

Zuvor ist bey der Härtung darauf zu sehen, daß eingewisser Grad der Glühhitze beobachtet werde, so daß derStahl im Härten das feinste Korn, hinreichende Stärke HMund die verlangte Härte annimmt. Der Stahl, welcher ^ ^'

gehämmert werden soll, muß von dicken Glühspan frey Ab-

seyn, und bis er zu erkalten anfangt gehämmert werden. , ^1,Wird er ganz kalt gehämmert, so erhält er im Härten

Das Glühen selbst muß nicht zu langsam, und in - ^keinem zu schwachen Feuer verrichtet werden, weil letzteresleicht Glühspan und darunter eine Eisenhaut erzeugt. Ein ?rasches Feuer von Birkenkohlen, durch kein zu hitzigesBlasen angefacht, ist allen andern vorzuziehen. Damit,wenn ein zu härtendes Stück an einem Ende dicker als an ich»«dem andern ist, alles gleich und im rechten Grade heißwerde, so hat man darauf zu sehen, daß man das dickere 'ÄchxEnde zuerst wärmt, und alsdann das dünnere Ende auch ->ins Feuer bringt. Man unterscheidet die Glühhitze ge-wohnlich nach folgenden Farben: nach der r 0 se n r 0 t h e n,gewöhnlich die höchste fürs Stahlhärten, und die dien-lichste für weichere Gerbestahlarten; die unreife Kir-schenfarbe ist für weniger harten Brennstahl und Guß- ^stahlarten; die halbreife Kirschröthe für die har- Nrteste dieser Srahlarten. Von der rothbraunen Farbereifer Kirschen ist kaum Härtung zu erwarten. Am j >

ein weißes und blankes Ansehen bekömmt, so ist er gewiß -

hart, und zu Feilen, Meise!», Bohrern die eine '

gute Schneide haben müßen dienlich; für andere In- I > k-

leicht Brüche.

Uebung-

Wenn der Stahl nach dem Glühen beym Ablöschen , E