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genommen hat. Ein jeder Cirkej besieht daher aus z6oGraden, ein halber aus 18«, ein viertel, ioder einQuadrant auSgo u. s. w.
Grade, durchs Feilen erzeugte, Lavu-res. Wenn man etwas gefeilt hat, so entsteht an derGränze desselben eine vorspringende Schärfe; diese wird einGrad genannt. Man muß ihn hernach wieder mit einerFeile wegschaffen.
Graduiren heißt eine Linie oder einen Bogen ineine Anzahl Theile theilen, die man Grade nennt.
Größe de§ Uhrtheile, s. Verhältniß.
Große Bodeurad, s. Minurenrad.
Große Uhren. Unter große Uhren begreift manalle die Uhren die man nicht in der Tasche tragt, oderüberhaupt alle Pendeluhren und StuHuhren. InNürnberg, Windsheim und Rothenburg sollsich eine Uhr befinden, welche beym Aufgange der Sonnei schlägt !und so fort bis zum Untergänge. Sie giebt jedes-mal die Tageslänge an, so daß es in den kürzesten Tagenbey Sonnenuntergang 8, beym längsten 16 schlägt. Die-ser Uhr soll man in den genannten Städten den Namen diegroße Uhr gegeben haben.
Großer Unrubkloben, s. Unruhkloben.
Großuhrmach er. So nennt man in« Gegen-
satze von Klein» hrmacher denjenigen Künstler, dersich blos mit der Verfertigung großer Uhren beschäf-tigt, als: Thurmuhren, StuÄenuhren — dar-unter die Wand-Tisch-und Stußuhren gehören— Repetir-S piel-und Probiruhren. In denmehrsten Städten find diese beyden Arten von Uhrmachernnicht getheilt, sondern ein Kleinuhrmacher macht auchgroße Uhren, und so umgekehrt. Die eigentlichen Groß-uhrmacher aber halten sich gewöhnlich zu der Zunft derSchlösser, Sparer und Büchsenmacher, weil ohnstreirigdie ersten Großuhrmacher Mitglieder dieser Zunft waren;