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leßt wird auch das ganze Getriebe noch mit Schmirgel oderBlutstein polirt.
Zu den Getrieben der Taschenuhren nimmt der Uhr-macher den sogenannten Triebstahl (s. Triebstahl)welcher in den Uhrfabriken gezogen wird, und aus einemStahldrathe besteht, der seiner ganzen Lange nach Trieb-stecken enthalt. Man hat starken und schwachen Triebstahl,je nachdem er mehr oder weniger Triebstecken enthält. Ge-wöhnlich geht die Anzahl der letzter» von 6 bis 12. Schonfängt man auch jetzt an zu den Getrieben der Wand - undTischuhren Triebstahl zu ziehen, welches ein großer Vortheilfür den Uhrmacher ist. Denn die Triebstecken haben daschon ihre gehörige Gestalt, der Uhrmacher braucht sie da-her nur für die Zähne des Rades passend auszusuchen, dieLänge abzumessen, abzuschneiden und dieWelle und Zapfendaran zu drehen, zuletzt es zu härten und zu poliren.
Herr fBerthöud rath nicht dazu sich solchen Trieb-stahls zu bedienen (s dessen Llsick etc. "pom. I. p>. 266.)weil er nicht immer aus gutem reinem Stahle, der nichtbrüchig ist, besteht. Er halt daher für vorzüglicherStangen von recht gutem Stahle schmieden zu lassen, undnachdem man sie mit der Feile aus dem Groben bearbeitethat, und ihnen die für ein Getriebe schickliche Rundunggegeben, ihre.Dicke nach dem im Artikel Eingrif vorgeschlagenem Verfahren auszumcssen. Darauf giebt manihnen ihre gehörige Länge (s. Pendeluhr) und theilt sieauf der Theilscheibe, wie schon gesagt, in die erforderlicheAnzahl Triebstecken ein.
Getriebezirkel, s. Triebmaas.
Gewicht, koiäs. Ein Gewicht setzt dasWerk einer Wand - und Thurmuhr in Bewegung. Aufdie rechte Schwere dieses Gewichts muß bey der Verferti-gung der genannten Uhren ganz besonders Rücksicht genom-men werden. So darf das Gewicht nicht schwerer seyn,als daß es eben im Stande ist die Uhr gehörig in Bewe-gung zu sehen; es darf auch nicht zu schwach seyn, damit