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1 (1810)
Entstehung
Seite
245
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weniges spannen könne; auch nicht zu viele, weil sie als-dann zu klein werden, und der Sperrkegel leicht aus ihnenrntfthcn kann. Sie müssen auch recht schräg und scharfeingefeilt seyn, und die Spitze des Spcrrkegels muß rechtgenau hineinpassen. Man nimmt gewöhnlich die Zahl , 8oder 2 o für die Zahne des Sperrradeö.

Gestalt der Zähne, s- Eingrif.

Gestelle der Uhr, So nennt man die

beyden mit den Pfeilern vereinigten Platten, .sowohl beygroßen, als auch bey kleinen Uhren.

Getriebe, Trieb, kixnon. Sowcrdendiekleinern gewöhnlich aus Stahl verfertigten Räder der Uhrgenannt, die deshalb kleiner als die eigentlichen "Räderseyn mußten, damit dadurch dsy Gang der Uhr erleichtertwürde. u:.

! Die Getriebe pflegen gewöhnlich aufdie großen mes-

singenen Räder genietet zu werden^ und zwar so, daßihre Aye genau in die Axe des Rades fällt, daß also Radund Getriebe eine gemeinschaftliche A,re haben. Ein Radgreift jedesmal-in ein Getriebe, oder. umgekehrt ein Ge-triebe in ein Rad; nie wird ein Rad unmittelbar von einemRade, oder ein Getriebe v-on,.eßiem Getriebe in Bewe-gung gesetzt. '

Die Anzahl der Zahne der Getriebe, oder, wieman sie gewöhnlich nennt, der Triebstecken derselben, istleiten über ir, und nie unter 5. -

Zu den Getrieben großer Uhren lassen sich die Uhr-macher gewöhnlich ein Stück Stahl, nach der bange diedas Getriebe haben soll, schmieden, auf welchem sie fürdas Getriebe selbst ein vierkantiges Stück vorstehen lassen,welches noch etwas dicker seyn muß, als eigentlich für denDurchmesser des Getriebes bestimmt ist, damit man nochi immer etwas davon feilen oder drehen könne. Um nun zu

' erfahren wie dick das Getriebe seyn muß, oder seines

Durchmessers Verhältniß gegen des Rades seinen zu erfor-1 schen, dazu kann das im Artikel Eingris vorgeschlagene