Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
Seite
244
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III. Eespekre der Feder bey den Tisch-uh'ren.

Die Beschaffenheit des Gesperres der Tischuhren,welche keine Schnecke "haben, ist mit den vorhergehendeseinerley; nur mußte es so angebracht werden, daß dieFeder beym Aufziehen, wo sie sich zusammenwindet, sichnicht plötzlich wieder ausbreiten kann. Dies bewerkstelligtman nun auf folgende Art: An den Federstift wirddas Sperrrad befestigt, daß es nahe am Boden des Feder-hauses herauöstreife. Auf dem Boden des letztem selbstbesindst sich die Sperrfeder und der Sperriegel; der Sperr-iegel faßt gehörig in die Zähne des Sperrendes. Wenn nundie Uhr aufgezogen, also der Federstifk herumgedreht unddie Feder zusammengewunden wird; so dreht sich auch zu-gleich das Sperrrad mit herum, und setzt den Sperriegelrn Bewegung, welcher aus einem Zahne des Sperrades ,in den andern fällt, und das Zurückgehen des Fedcrstisisund das plötzliche Ausbreiten der Feder verhindert. DieseEinrichtung des Gesperres kann man auch bey der Walzeder Wanduhren anbringen, wo alsdann die Welle derWalze das Sperrrad enthält, und Welle, Walze undSperrrad beym Aufziehen zugleich herumgedreht wird.Eine solche Einrichtung des Gesperres zeigt sich bey r ix. i.nxb. XI. wo k das Sperrrad, r die Sperrfeder und oder Sverrkegel ist.

Gesperre der Federspannlirig, Sper-rung. Das Gesperre der Federspannung,(s. .Federspannung) besieht >) aus dem Rade derSperrung, welches auf dem viereckigen Zapfen des Feder-stifts, entweder über der innern oder äußern Seite derPseilerpla-te, zuweilen auch auf der äußern Seite der Klo-benplatte sitzt; 2) aus dein Sperrhaken oder Sperrkegel,der die Gestalt eines Einfalls hat, s. Fedcrspannung.Alle dlest Lheile werden von gehärteten! Stable verfertigtund gut poiirt. Der Zähne des Rades der Sperrung, dür-fen nicht zu wenige sinn, damit man die Feder nur um ein

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