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die Uhr «st, weil man der Feder alsdann mehrere Um-gänge geben kann. Ein anderer Vortheil des verdecktenGesperres ist noch der, daß der Sperrkegel nicht so leichtzurückweichen kann, weil er zwischen dem gezahnten Ringeund der eingedrehten Vertiefung in der Grundfläche derSchnecke festgehalten wird. Nur lassen sich bey dem ver-deckten Gesperre die Zähne nicht gut ausbessern, wenn derRing, an dem sie sich befinden, nicht durch Schraubenbeseitigt ist.
Zuweilen besteht ein Gesperre aus zwey einander ge-genüberstehenden Sperriegeln, welche zu gleicher Zeit indie Zähne des SperrradeS fallen; dadurch hat man denVortheil, — es sey nun das Gesperre offen oder verdeckt,— daß, wenn etwa ein Sperrkegel beschädigt werdensollte, noch einer da ist, welcher die Schnecke vom Zu-rückrutschen abhält. Doch findet da aber eine noch ein-mal so starke Friction auf die Sperrzähne statt, wodurchsie eher abgestumpft werden.
II. Gesperre der Walze bey den Wand-uhren.
! Das Gesperre bey den Wanduhren weicht, blos inAnsehung der Anbringung desselben an die Walze von dem-jenigen der Taschenuhren ab; die Verbindung der Theiledes Gesperres, des Sperriegels nebst seiner Feder mitdem Sperrade ist die nämliche. An dem vorspringendenuntern Rande der Walze find die Sperrzähne gefeilt; nebendiesen liegen auf dem Walzrade der Sperrkegel und dieSperrfeder, so daß ersterer gehörig in die Sperrzähne fas-sen kann. Wird nun beym Aufziehen die Walze herum-gedreht, und dadurch die Schnur um die Walze gewun-! den; so schleift der Sperrkegel an den Sperrzähnen heraus,fällt Wechselsweise aus einem Zahne in den andern und ver-hindert , daß das Sperrrad und also auch die Walze nichts wieder zurückgehen kann.
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