256
G e g
Gegenpfanns, s. Pfanne.
Geqev prallen, Lautre. Mit dem NamenGegen prallen bezeichnet man das Anschlagen des An-schlagstifts an die Stclli.ngöflüge!, oder der Spindellappenan die Anschlagstifte, welche innerhalb dem Stcigradö-kloben englischer Taschenuhren fest sitzen. Man hört dasGegenprallen gleich am Schlage der Uhr, weil es ein unge-wöhnliches und unangenehmes auch dem Gange der Uhrschädliches Klappern verursacht. Gewöhnlich geschieht dasGegenprallen, wenn die Uhr spielt, das heißt, wenn dieUnruhe große Bogen hin und her beschreibt, welches ge-meiniglich auch der Fall ist, wenn man der Uhr eine hef-tige Bewegung mittheilt, z. B. berm Laufen, Reiten,Fahren, u. s. w. Dadurch wird nun begreiflich die Un-ruhe immer hin und her geworfen, so daß die Uhr zu ge-schwind gehen muß. Dies ist auch die Ursache, warumman sich bemühte, der Taschenuhr eine solche Hemmungzu geben, wodurch sie nicht im Stande war, gegenzupral-len, und dies gab denn die Veranlassung zu der Erfin-dung der Cylinde r u h r e n.
'Dirs Gegenprallen an Taschenuhren mit dem Steig-rade darf gar nicht stakt finden, wenn die Uhr in Ruhe ist,und blos eine leichte Bewegung darf auch nicht machen,daß die Unruhe gegenprallt. Geschieht dies dennoch, soist e§ ein Fehler, welchen man heilen muß.
Es kann das Gegenprallen vermieden werden, ent-weder wenn man den Schwung der Unruhe kleiner macht,oder nzenn, bey englischen Uhren, die Anschlagstifte indem Steigradökloben tiefer hineingeschlagen werden, oderetwas davon gefeilt wird. Bey französischen Uhren hin-gegen muß der auf der Unruhe aufgenietete Anschlagstiftmehr von der Seite des Flügels entfernt werden, gegenwelche er anschlagt. Doch muß hernach wieder daraufRücksicht genommen werden, daß sich die Unruhe alsdennnicht ausschwenk e. S. auch noch den Artikel A n-schlagen, und Anschlagsiifr.
> Wi-
ch!-
chälia«
- irr «
2 ,
chcistL
st ikAW!Äich«
- vtNÄe
öchf E-
^-,1