Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
Seite
232
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F ü r

und der Unruhe proportionirk seyn, und damit der Druckder bewegenden Krafc verhältnißmäßig auf diese Theilewüeke, so daß die Fricuon gleichförmig werde; so mußman ferner auch noch auf dir Geschwindigkeit der RäderRücksicht nehmen. Was man noch sonst zu lhun habe umeine recht gleichförmige und geringe Fricrion zu erhalten,das findet man in den Artikeln Taschenuhr und Lee-uhren ausgeführt.»

Frisirbohrer, Senkbohrer, Senkkol-ben, Versenknngskolben, Senker, Versen-der, b'oret ü cstLnki ei n. So nennt man eineArt Bohrer, welche zur Versenkung gewisser Löcherder Uhr gebraucht wird, ;. B. der Schraubenlöcher,in denen die Schraubenköpfe alsdann inne»liegen. DerF. ifirb hrer muß so gestaltet seyn, daß er unten spitz ist,und auf einmal breit zu läuft, damit, wenn die Spitzein das Loch gesetzt wird, er nur den obern Theil des Lochskegelförmig wegnehme. Oft besteht auch dieser Bohrer,stau aus einer scharfen Schneide, aus einer kegelförmigenFigur, die als eine Feile gehauen ist, und auf diese Artdie Löcher versenkt. Auf welche Art die Versenkung ambesten verrichtet wird, darüber sehe man den ArtikelVersenken.

Froschchen, ?ont, klare tr6. Linker Fröfch-chen versteht man den Steg bey französischen Uhren, derauf dem Unruhk oben angeschraubt ist, und worin sich dasLoch für den obern Spindelzapfen befindet. Gewöhnlichwird zur Auflage des Zapfens ein Stahiplättchen über daSFröschchen gelegt und da angeschraubt, s. Unruhklobenund Tafch enuh r. Auch wird oft der Steg Frösch-chen genannt, worin der obere Schneckcnzapfen lauft.

Führen, iViener, s. Eingrif.

Fnhrer, ^.liäacle, s. Räderschneidzeug.

Fnttern / Ausfuttern, !v o i> o u o h 6 r,

Wenn man neue Futter in die Uhr macht, so nennt mandiese Arbeit füttern, ausfüttern. S. Futter.