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sondern es würden dadurch auch die Zahne des Stirnradesund die Windungen der Schraube ohne Ende Schaden lei-der! , oder wohi gar auch abbrechen. Eben dies findetstatt, wenn mau die Spannung der Feder nachlas-sen will.
Die Spannung mittelst der Sperrung wird, wieschon gesagt, auf zweyerley Art bewerkstelligt. Entwederwird das Sperrad unmittelbar unter die Trommel auf denviereckigen Theil des Federstifts gesteckt, wo alsdann einSperrkegel so darneben angebracht ist, daß seine Spitzegenau in die schrägen Zahne des Sperrrades falle; oderaußerhalb der Pfeilerplatte ragt der Zapfen des Federstiftshervor, und auf das daran gefeilte Viereck wird das Sperr-rad gesteckt, und gleichfalls von einem Sperrkegel festge-halten. Zuweilen wird diese Vorrichtung auch auf derKlobenplatte angebracht.
Wenn man nun die Feder mittelst eines Feilklobens,den man an den Zapfen des Federstifts schraubt, spannt,welches geschieht, wenn man ihn nach der Richtung dreht,nach welcher die Windung der Feder geht; so muß manden Sperrkegel jedesmal in einen Zahn des Sperrradesschieben. Oft aber ist da eine Druckfeder angebracht,welche aufdem Sperrkegel aufliegt, und beym Drehen ihnvon selbst in die Zahne des Sperrrades drückt, welchesallerdings weit beguemer ist. Nur bleibt hierbey immernoch der üble Umstand, daß das Sperrrad, welches aufdein viereckigen Zapfen sitzt, sich leicht in die Höhe bebenkaun, und seine Zähne zum größten Nachtheil der Uhrleicht aus dem Sperrkegel rutschen können, wenn das vier-eckige koch dieses Rades nicht sehr genau und fest auf denZapfen paßt, oder nicht mir einem guten Vorstcckstifte—'welches doch nur selten geschieht, versehen ist. Diesfindet nicht statt wenn das Sperrrad unmittelbar unter derTrommel sich befindet. Allein bey dieser Spannungsareerrcignet es sich oft bey schlechten Uhren, wenn das Radnicht recht fest auf dem Viereck sitzt, daß es sich von demSpannen etwas auf die Seite legt, und dann leicht das