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Fed ^ 209
Man hat zweyerley Methoden das Spannen derFeder zu verrichten, oder zweyerley )(rten Federspan-nungen: i) die Schraube ohne Ende mit ih-rem Stirnrade, und 2) das Sperrad mit demSperrhaken oder Sperrkegel, welche Vorrich-tung man unter dem Namen Sperrung oder G esperrekennt. Diese letztere Art zerfallt wieder in zwey andereArten: a) in die Sperrung, welche sich unmittelbar un-ter dem Federhause befindet, und d) in diejenige, dieauf der äußern Seite der Pfeilerplatte angebracht ist. DieFederstannung mitreist der Schraube ohne Ende, und die-jenige vermöge der Sperrung gleich unmittelbar unter den:Federhanse wird gewöhnlich bey den englischen Uhren, dieandre Art fast immer bey den französischen angetroffen.
Die Spannung mit der Schraube ohne Ende hatunleugbare Vorzüge vor den übrigen Arten, vorausge.setzt, daß ste gut gemacht sey. Die Zapfen des Feder,srists können kleiner und dünner, so wie auch die Zapfen,löcher enger gemacht werden, wodurch begreiflich die Fric-tion vermindert wird. Eben so kann auch der Federstifteine stärkere Harte bekommen, wodurch er dauerhafterwird, und zur Verringerung der Reibung auch vieles bey.tragt. Man kann auch die Spannung der Feder bestergleichförmig richten, weil man die Schraube ohne Endeunendlich wenig drehen kann. Alsdann kann das Span.nen auch verrichtet werden, ohne vorher das Zieferblatkabzunehmen. Allein sie hat auch wieder den Nachtheil, daßsie den Raum für das FederhauS zwischen den Platten-be-schränkt, daß dies daher nicht so hoch gemacht werdenkann, als wenn die Spannung mit einer Sperrung ver-richtet würde, die außerhalb der Pfeilerplatce liegt. S.Taschenuhr.
Man darf die Spannung mit der Schraube ohneEnde nicht eher verrichten, bis die Uhr ganz oder dochwenigstens bald abgelaufen ist. Wollte man dies thunwenn die Kette schon ganz auf der Schnecke fitzt, so würdedies nicht nur mit großer Anstrengung geschehen muffen,
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