Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
Seite
211
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Minukenrad berühren und den Stillstand der Uhr zuwegebringen kann. Was man bey der Verfertigung derSchraube ohne Ende und der Sperrung zu beobachtenbat, darüber sehe man die Artikel Ge sperre für dieFederspannung, Schraube ohne Ende, undTaschenuhr.

Federstifk, Federkegel, Federwellbaum,^rbro 6s da rill« t. Unter diesem Namen verstehtman die Welle des Federhauses, die durch dasselbe geht,und die Spannung der Feder verrichtet. Man läßt denFederstkft so schmieden, daß sein mittlerer Theil, welcherin die Trommel zwischen den Ansatz des Bodens derselben,und den des Deckels fällt, stärker sey, als an hen Enden,und ohngefahr einen Drittheil des innern Raums der Trom-mel ausfülle. Wenn z. B. die Trommel inwendig i ^Zoll im Durchmesser hält; so kann die Stärke der Wellein der Mitte 6 Linien seyn. Eigentlich muß die Stärkedes Federstifts nach der Feder eingerichtet werden, weil zuschwache Federstifte gar leicht das Springen der Feder nachsteh ziehen können. Alsdann müssen ße auch genau cylin-drisch abgedreht seyn.

Der eine Zapfen des Federstifts, woran die Span-nung geschieht, muß stärker und länger seyn als der andere,damit er bis außerhalb der Platte reiche, und daselbst nocheinen viereckigen Ansatz für das Sperrrad enthalten könne.S. Federspannung und Gesperre der Feder-,spannu ng. Es wird der Fcderstift aus dem bestenStahle viereckig geschmiedet, aber so, daß nach gesche-henem rund Feilen immer noch etwas von der Länge undBreite zum Abdrehen, und nach geschehenem Abdrehenauch noch Stärke genug übrig bleibe, um in der Mitteden Haken, welcher in das Loch am innern Ende der FederMist, daran feilen zu können, welches letztere allerdingsvortheilhafter ist, als wenn man den Haken aus einembesondern Stücke macht, und ihn in ein gebohrtes Loch indemFederstifte befestigt, ob gleich es bey ersterer Art schwerer'st den Federstift recht rund zu erhalten. Den Zapfen,

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