Wenn man nämlich weis, wieviel das Gewicht betragenmüßte, welches man zu der Kugel thut, um mit demGewichte am Läufer ins Gleichgewicht zu kommen, der andieser oder jener Stelle des Hebels, auf diese ober jeneAbtheilung desselben festgestellt war; so kann man, stattdes zugethanen Gewichts an der Kugel, eine Feder neh-men, deren Kraft, statt eines Gewichts, das Gleichge-wicht des Hebels bewürkt, wenn sie dem zugethanen Ge,wichte gleich war.
Um den großen Hebel einzutheilen und ju graduiren,sehe man den viereckigen Zapfen einer Schnecke in dasMaul des Instruments, nachdem man die Schnecke ganzallein, abgesondert von allen Theilen der Uhr, von derFeder, Kette u. s. w. zwischen die Platten der Uhr ein-gesetzt hatte, so daß sie sich frey um ihre Zapfen drehenkann. Man bringe den großen Hebel mit der Kugel inöGleichgewicht. Man hangt nämlich an letztere eine kleineWaagschaale, welche genau 4 Zoll vom Mittelpunkt derBewegung entfernt ist. — Der berühmte Berth 0 udbediente sich dieses Verfahrens. —> Damit nun dieSchwere der Schaale nicht braucht in Betrachtung gezogenzu werdew, so befestigt man ans Ende des großen Hebelsein Stückchen Messing, von der nämlichen Schwere wiejene Schaale. Nun legt man ein Quentchen in dieSchaale, und schiebt den Lauser so lange an dem Hebelhin und her, bis er mit dem i Quentchen im Gleichge-wicht steht. Unverrückt läßt man ihn dann stehen, undbemerkt an ihm heraus einen Strich, schreibt die Zahl rdabey, welche ein Quentchen bedeutet. Wenn also derLauser jedesmal an diesen Strich geschoben wird, so stehtder Hebel mit einem Quentchen im Gleichgewicht.
Man lege nun 2 Quentchen in die Schaale, bringe,durch Verschiebung des Läufers, auch diese wieder mit demLauser ins Gleichgewicht, und bemerke auf obige Art wie-der einen Strich auf dem Hebel, bey welchem man dieZahl 2 schreibt, welche bedeutet, daß, wenn der Lausergenau daran geschoben wird, der Hebel mit r Quentchen
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