messen, lind daraus auch die Schwere der Unruhe bestim-men kann. Es hat dies Werkzeug viele Aehnlichkeit mitder Abgleichstange (Vergleiche den Artikel Abgleich-stange hiermit , besonders mit der des Berthoud.Es besteht nämlich aus einer langen Stange oder einemHebel, welcher in eine große Anzahl Theile z. B. in zo,40 u. s. w. getheilt ist. Auf diesem Hebel läßt sich einhülsenförmiger Schieber mit einem Gewichte auf und niederschiebe», welcher von einer Feder an den Hebel gedrücktwird, und dadurch auf jeder beliebigen Stelle des Hebelsfestgehalten werden kann. Wir wollen diesen Schiebereinen Läufer nennen. An dem einen Ende des Hebelsist, so wie bey der Schneckenwaage lab. I. big. i. eineben solcher Theil u c, k> ä, welcher aus zwey Theilen a bund c ä besteht, die ebenfalls ein Maul b ä bilden, zwi-schen welches die viereckigen Schneckenzapfen gelegt werdenkönnen. Hier ist denn bekanntlich der Mittelpunkt derBewegung. Es befindet sich bey unserm Federmaaö nurnoch hinter 8 (0?-ch. I. i.) ein Arm mit einer Kugelvier Zoll vom Mittelpunkte der Bewegung, und zwar so,daß diese Kugel mit dem ganzen Hebel in Gleichgewichtstehe, wenn der Läufer mit dem Gewichte weggenommenist. Wird nun der Lauser mit seinem Gewichte auf denHebel geschoben, und das Maul so an den Schnecken-zapfen angebracht, daß der Hebel um den Mittelpunktdesselben beweglich ist; so wird begreiflich der Hebel nichtmehr mit der Kugel im Gleichgewicht stehen, sondern sin-ken, und um so mehr sinken, >e weiter der Läufer vomMittelpunkte des Mauls weg, und dem Ende des Hebelsnäher gerückt wird. Es muß daher, um den Hebel dochwieder ins Gleichgewicht zu bringen, das Gewicht derKugel durch Zuthuung eines andern Gewichts vermehrtwerden. Dies kann z.B. eine Unze, oder ein Quentchen— achter Theil einer Unze — u. s. w. betragen, undzwar muß dies Gewicht um so größer seyn, je näher derLäufer nach dem Ende des großen Hebels geschoben wird.
Ein Jeder wird nun leicht den Grund einsehen,worauf die Bestimmung der Stärke der Feder beruht-