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1 (1810)
Entstehung
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203
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ausgedreht wird, bis es die vollkommene Gestalt des Fe-derbauses erhalten hat. Man laßt inwendig in der Mitteum das Loch herum ebenfalls für den Federest einen Ansatzbey Deckel und Boden stehen An der äußern Seite descylindrischen Umfangs des Federhauses laßt man beymDrehen an der Mündung oben und unten einen Porsprungstehen, welcher dazu dient, daß die Kette an keiner Stellevon der Trommel «deutschen kann, welches gewöhnlich aufGefahr der Kette bey den Uhren geschieht, welche nichtmit dem untersten Vorsprunqe, oder mit allen beydenVorsprängen nicht, versehen stnd. Die Uhrmacher pfle-gen diesem Fehler, wenn keine neue Trommel gemacht wer-den soll, dadurch abzuhelfen, oder vorzubeugen, daß siean den nahe stehenden Pfeiler einen Stift, der unterstenMündung der Trommel gegenüber, einschlagen, welcherbis nahe unter die Trommel reicht, auf welchen sich alsdanndie Kei le beym Ablaufen der Uhr legt, und wodurch ver-hindert wird, daß sie sich nicht unter die Trommel schla-gen kann. S. Unterschlagen. Doch darf diese Pfu-scherey nie bey guten Uhren oder bey neuen Trommeln an-gewandt werden. Wie die Größe der Trommel und ihreHöhe bey Taschenuhren bestimmt wird, darüber lese mandie Artikel Verhältniß und Taschenuhr nach.

Federhausdeckel, s. Federdeckel.

Federhausrad, Trommelrad, Kons äsbarillst. So nennt man bey Federubren, vor-züglich bey den Tischuhren, dasjenige Rad, welches un-mittelbar mir dem Federhause zusammenhängt, und mitdemselben eine gemeinschaftliche Welle hat. Das Feder-hausrad wird nur bey solchen Uhren gebraucht, die mitkemer Schnecke und Kette versehen sind, und daher würkcndie Ungleichheiten der Feder sogleich auf das Räderwerk,da sie doch sonst von der Schnecke corrigirt werden. S.'Pendeluhr. ^

Federkegel, s. Feder siift.

Fede r m aas. Hierunter versteht man das Instru-ment, womit man die Stärke der Feder für Taschenuhren