Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
Seite
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Durchmesser des Federhauses selbst wird durch den Riß,den man von der Uhr gemacht hat, bestimmt, (s. Rißund Pendeluhr, und muß sich ohngefähr zum Durch-messer des Federhausrades wie 5 zu 6 verhalten^ DasModest um welches man das Blech biegt besteht aus einemcylindrischen Holze, von etwas kleinerm Durchmesser, alseigentlich das FederhauS enthalten soll. Nach dem Zu-sammeniöthen muß auch der Umfang des Cylinders etwasgeringer seyn, als er eigentlich nöthig ist, weil er nachhernoch gehämmert wird, um ihm die Härte zu geben, dieer nöthig hat, da das an sich schon weiche Messing durchdas Zusammenlöthen noch weicher wurde. Durch dasHammern erhält also der Cylinder erst seine gehörigeGröße.

Zum Zusammenlöthen des Cylinders bediente sichBerthoud folgenden Schlagloches: Man nehme 2

Unzen lind 2 Quentchen Messing, -z Quentchen Silber,und 8 Quentchen Zink, laste dies in einem Schmelztiegelzusammenfließen, und gieße diese Mischung sodann zuschwachen Blechen, um sie leicht schlagen und in Streifenschneiden zu können. Man nimmt auch oft zu der Arbeitdas gewöhnliche Schlagloth aus Messing und Zink (s.Löthew; allein das eben beschriebene Berchoudsche istungleich besser, weil man es mit dem Hammer besser aus-einander schlagen kann. Wie das Löthen selbst verrichtetwird lehrt der Artikel Lothen.

Nach geschehenem Lothen drehe man den Ring genaucylindrisch und gerade, zu welcher Absicht man ihn aufeinen hölzernen Cylinder, auf welchen er genau paßt, auf-schiebt und befestigt. Daß man hierbei) die AuSdrehungund gänzliche Vollendung des Federhauöradcs etwaaußer der völligen Berichtigung seiner Zähne voraus-setzt, wird einem Jeden begreiflich seyn. -

/ Ist man nun so weit mit der Verfertigung des Feder-Hauses vorgerückt, so paßt man den cylindrischen Ringgenau in den eingedrehten Rand des Federhausradeö, undbohrt in.den Boden desselben 6 Löcher in einerley Entfer-