große mittlere und das Minutenrad. Um nunfür diese noch hinlänglichen Raum zu erhalten, und aufjeden Fall die Friction zu vermeiden, so muß auch nochvon der Höhe des Federhanses, welches man so hoch, alsder Zwisthenraum zwischen den beyden Platten der Uhr,angenommen hatte, der Raum abgezogen werden, welchendiese Räder einnehmen, und alsdann auch noch derjenigeRaum, welcher zwischen den Rädern zur Vermeidung desAufschleifenS und der daher entstehenden Friction erforder-lich ist. Wenn daher nach dem Erempel des Berrhoud(Ulstü etc.. 1'om. 1 . jMA. 24Z u. s.) das Minutenradeine Stärke von einer, Linie, das große mittlere Rad^2 ei„er Linie hat, und wenn die beyden Zwischenräumezwischen diesen Rädern und der Platte 1 5 einer Linie be-tragen ; so wird man, um das Anreiben oder Anstoßenzu vermeiden, von der Höhe des Zwischenraums zwischenden benden Platten der Uhr abziehen müßen -I- - 4 -
4 x welches 2 und Linien ausmacht. Es bleibtdaher von der ganzen Höhe, die das FederhauS erhaltenkann, > 2 ^ Linien übrig, wenn man für die ganze Höhedes Gehäuses — des Zwischenraums zwischen den beydenPlatten der Uhr —- fünfzehn Linien annahm.
Man dreht zuerst, ehe man das Federhaus selbstverfertigt, das Federhausräd aus, um es mit ersteremverbinden zu können. Darauf bereitet man den cylindri-schen Ring zum Federhause zu. In der Absicht nehmeman Messingblech, biege es rund herum um ein Modell,binde es mit einem eisernen Drakhe fest, streiche die beydenEnden mit einer Feile ein, daß sie gehörig auf einanderpassen, und löthe sie mit Schlaglothe zusammen. Umdie Länge des genannten Blechs zu finden, so daß derUmfang zum Boden passe, nehme man den Durchmesserdes Trommelbodens dreymal, und trage diese Größe aufdas Messingblech, aus welchem der cylindrische Umfangverfertigt werden soll. Das Messing selbst muß etwa zeiner Linie Stärke haben, 14 Linien breit seyn, und dieangegebene Länge von drey Durchmessern haben. Der