nung von einander. Es dürfen jedoch diese Löcher nichtgrößer seyn, als die Dicke des cylindrischen Ringes be-tragt. Nun setze man den Ring auf das Rad, und be-merke an ersterm die Stellen, wo die Löcher auf die Mün-dung desselben fallen. Zwischen den bemerkten Stellenfeile man den ganzen Zwischenraum bis zu dem auf derDrehbank gezogenen Kreise rings um genau aus, so daß6 Zapfen zum Vorschein kommen, welche genau in die 6Löcher passen, und so lang sind, daß sie durch den Bodendes Federhauses oder vielmehr durch das Federhausrad —denn dieses bildet den Boden des Federhauses — gehen,und noch etwas auf der andern Seite hervorstehen, damitman sie vernieten kann. Um dies zu veranstalten treibeman die Zapfen fest in die Löcher ein, und verniete sie mitder Bahne des Hammers auf der andern Seite, wo inanVersenkungen in die Löcher gemacht hatte, die alsdanndurch das Vernieten wieder ausgefüllt werden.
Einige Arbeiter löthen die Trommel mit Schnellokhauf das Federhausrad; dadurch wird aber die Trommelsowohl, als auch das Federhausrad, weich, und einesolche Löthung kann auch keine große Gewalt aushalten.
Wenn nun auf diese Art das Fedcrhaus zusammen-gesetzt ist, so bringt man es wieder auf die Drehbank, undgiebt ihm die gehörige Höhe, welche, der gegebenen Rech-nung zufolge, , r Linien betragt. Man dreht alsdannauch inwendig das Federhaus aus, welches sich sehr gutmittelst der Hohldocke verrichten läßt.
Noch will ich erwähnen, daß der Grund des Feder-hauses, gehörig ausgedreht, am Rande nicht stärker alsnach der Mitte zu seyn darf, sondern überall von gleicherStärke seyn muß. Um dies zu erforschen bedient man sicheines Lineals, welches man guter über neben dem Dreh-stifte vorbey an die innere und äußere Fläche des Trommel-bodens hält. Dadurch läßt sich die Gleichheit desselbenleicht beurtheilen, und es lassen sich ourch dies Mittel leichtdie Steilen finden, die noch zu hoch stehen.