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steht aus einer stählernen Platte, so dünn als die Feder,und so lang und breit, als die Feder breit ist. Es sindein Paar Zapfen, oben und unten einer, daran gefeilt,weiche in den Boden des Federhauses lind in den Feder-deckel gehen, und zwar so, daß der Federhalter das Endeder Feder fest an den innern Umfang des Federhauseüanschließt.
Federhalter der Spiralfeder, s. Rück-
klöbchen.
Federhaus, Federgehause, Trommel,Trummel, ZariII6 r. So wird das cylindrische Ge-häuse genannt, worin die Feder der Uhr liegt. Ueberdas Verhältniß des Durchmessers des Federhauses^u denRädern der Uhr, s. Verhältniß, Pendeluhr undTaschenuhr.
Das Federhaus besteht l) aus einem rylindrischenRinge, 2 ) aus einem Boden, oder statt diesem, wiegewöhnlich bey den Tischuhren aus dem Federhausradc,welches die Stelle des Bodens vertritt, und z) aus demeingesprengten Decke! (s Fedcrdeckel). Alle dieseTheile werden von Messing verfertigt, und zwar so, daßder Boden und der cylindrische Ring ein Stück und zwardas eigentliche Federhaus ausmachen, auch nicht von ein-ander getrennt werden können. Der Deckel kann nachBelieben entfernt werden, damit man zu jeder Zeit imStande ist die Feder herauszunehmen.
Die Höhe des Federhauses im sichten, oder vonder inwendigen Fläche des Bodens an, bis zur inwendigenFlache des Deckels, muß genau nach der Breite der Federabgemessen seyn, 'damit die Feder such weder an dem Bodendes Federnauses, noch auch an dem Deckel reibe, wo-durch sonst vielerley Unordnungen entstehen. Zuerst wollenwir die Verfertigung des Fcderhause/ zu großen Uhrenabhandeln.
Bekanntlich kommen gemeiniglich unter dem Feder-Hause zwey Räder zu liegen, (s. Pendeluhr): das