Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
Seite
197
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nicht so tief liegen, daß die Feder nicht auf seiner inwen-digen Seite heransstreife, welches allerdings sehr schäd-liche Folgen, besonders in Ansehung des Zuges der Federbat. Um dies zu verhüten, so ist in der Mitte des Dek-kels, um dem Loche herum, durch welches der Zapfen desFederstiftS geht, ein Ansatz angedreht, auf welchem derFederstift liegt, so daß also die Feder nicht nahe an demDeckel herausgehen kann. Mit dem Boden des Federhau.ses ist es eben so s. Federha u s). Eine Anleitung zurVerfertigung des Federdeckels ßndek man gleichfalls imArtikel Federchaus.

Federgehäuse, s. Federhaus.

Federhärte. So nennt man die Härte desEisens und Stahls oder auch wohl des hart geschlagenenMessings, wodurch dasselbe gehörig elastisch geworden ist,und nach dem Biegen wieder in seine vorige Gestalt undseinen vorigen Raum zurückspringt. Man sagt deswegenFed erhärte, weil die Federn und die sogenanntenDruckfeder n der Uhr diese Eigenschaft haben müssen(s. Härte n). Die Uhrmacher pflegen oft die Elasticitätmit Federhärte auszudrücken, obgleich eigentlich dieElasticität die Eigenschaft der Federhärte ist, s. El a-sticitat.

Federhüken, Lroebkts Z« starbre er

äu barillet ziour le re klont. Hierunter verstehtman die Haken, wovon einer an dem äußern Ende derFeder sich befindet, und in das in die Trommel gebohrteLoch gehängt wird, der andere sitzt an dem Federstift, unddieser faßt in das Loch des innern Endes der Feder, s.Fede r.

Federhalter, lla netto. Bey manchen Uhrenwird durch eine simple Vorrichtung das äußere Ende derFeder in dem Stifte am innern Umfange der Trommel,oder der Stift am Ende der Feder in dem Loche der Trom-mel, festgehalten, damit das Ende der Feder bey dervölligen Spannung derselben nicht ausrutschen kann. DieseVorrichtung nennt man einen Federhalter, und sie be-