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Flamme berührt werde. Dies Mittel hat selbst Ber-thoud sehr bewahrt gefunden, (s. Taschenuhr).
Eben so muß auch eine Feder, mit der Schnecke inVerbindung gesetzt, einen richtigen stets gleichförmigen Zughervorbringen- damit auch die Uhr immer gleichförmiggebe, und nicht bald von einer geringern bald von einer star-kem Kraft getrieben werde, welches theils von der Gleich,förmigkeit der Feder selbst, theils von der richtigen Figurder Schnecke abhängt, s. Abgleichen, eine Uhr.Nach der Kraft der Feder den Durchmesser der Schneckezu bestimmen, oder nach dem Durchmesser der Schneckedie Kraft der Feder; dies wird im Art. Seeuhr gelehrt.
Die mehrsten Uhrfedern kommen aus England, Frank-reich und der Schweiz, besonders aus Genf. Auch zu Augs-burg werden viele verfertigt, es sind dies aber die schlechtesten,die man hak.
Zum Einhängen der Feder in die Trommel ist folgen-des zu beobachten: Es werden in beyde Enden der FederLöcher gemacht, wovon das Loch im äußern Ende der Federin einen Haken, welcher am innern Umfange der Trommelsich befindet, greift; das Loch im innern Ende der Federfaßt in einen Haken, welcher am Umfange des Federstiftsbefestigt ist. Dadurch wird also Feder und FederhauSmit einander in Verbindung gesetzt, so daß, wenn dieFeder nach erhaltener Spannung und nach geschehenemAufwinden sich wieder ausbreitet, das FederhauS zugleichmit herumgetrieben wird, und auf die Art ^vermöge derKette auch auf die Räder der Uhr würkt (s. T a sch e n u h r).Die genannten Löcher an den Enden der Feder werden ent-weder hineingeschlagen, oder eingefeilt. Letzteres ist wohlvorzüglicher. In beyden Fällen macht man die Feder anden Enden etwas weich, lind wenn man die Löcher einfei-len will, so krümmt man die Enden der Feder ein wenig,um das Loch der Länge nach -— aber nicht länger als esnöthig ist — mit einer schicklichen Feile feilen zu können. ZumEinschlagen bedient man sich eines spitzigen BonzenS.Mit einem Reibahle reibt man denn daö Loch nach Erfor-derniß größer.