Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
Seite
192
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Fed

man sie in die für sie bestimmte Trommel legen, wo siealsdann so beschaffen seyn muß, daß die Umgänge bisan den Federstift weder zu dicht beysammen liegen, nochauch darf der Raum derselben in der Trommel zu großseyn. Man bestimmt dies am besten dadurch, daß mansie mit dem Federstift verbindet, und die Kette nach ihrergehörigen Lage um die Trommel windet. So viele Umgängeals nun die Kette um dem Federhause herum hat, so vieleUmgänge muß auch die Feder haben, mit noch einigemUeberschuß. Gesetzt die Kette winde sich viermal um dieTrommel; so muß erstlich die Feder 4 Umgänge haben,wozu man noch 1 ^ oder 2 zum Ueberschuß nimmt, damitman die Feder gehörig spannen, und ihren eiwanigen un-gleichen Zug corrigiren könne. Man ist alsdann auchversichert, daß, wenn man die Kette ganz aufgezogen hat,noch etwas von der Feder übrig bleibe, was noch nicht ge-spannt ist, widrigenfalls die Feder und Kette leicht sprin-gen könnte. Denn wenn z. B. die Kette um der Trom-mel 4 Umgänge enthielte, und die Feder hätte deren inner-halb der Trommel nur 4Z, und es wäre nöthig die Federeinen ganzen Umgang zu spannen, damit ihr Zug bis anSEnde gleichförmig sey; so könnte man die Kette nicht ganzaufziehen, sondern es würde noch ^ Trommelumgang daranfehlen. Wollte man sie aber doch ganz aufziehen, somüßte nothwendig die Feder zerreißen. Findet nkm nunwürklich bey einer in die Trommel gesetzten Feder, daß sienicht die erforderliche Anzahl Umgänge habe, welches manleicht sehen kann, wenn man sie mittelst eines Feilklobens,den man an den viereckigen Zapfen des Federstifts spannt,so weit es geht aufwickelt, während man die Trommel festzwischen den Fingern halt, und nun bey unverrückbaremStande der Trommel den Feilkloben wieder zurückgehen läßt,welches eigentlich die Kraft der Feder beym Ausbreiten in demFederhause thut: so vielmal als nun der Feilkloben herumgeht, so viele Umgänge hat die Feder; wenn man also, wieschon gesagt wahrnimmt, daß sie zu wenig Umgänge habe, soist sie entweder zu kurz, wo sie alsdann sich nicht nach der gege-benen Vorschrift genugsam auswindet, oder sie ist zu lang,