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Falze des Federhauses oder derTrom-mel, s. Federhauö.
Falzboden. Diese Benennung geben die Uhr-macher einem Ringe, der oft zwischen die Pfeilerplatte unddas Zieferblatt gelegt wird, und auf die Art. das Vorle-gewerk der Uhr einschließt. Doch ist diese Vorrichtungjetzt eben nicht mehr gebräuchlich, ausgenommen bey denRepetiruhren.
Fangrad des Schlagwerks, s. An-schlagrad.
Fangrad, bey der Hemmung des' düTertre. Man nannte bey der von dem französischenUhrmacher du Tertre erfundenen Taschenuhr dasjenigeRad Fangrad, welches dieser Künstler um die Hem-mung ruhend zu machen, anbrachte, s. Hemmung.
Hacker, s. ib.
Feder der Uhr, Hauptfeder, kessort.Die Feder der Tisch - und Taschenuhren, welche, als be-wegende Kraft, das ganze Werk in Bewegung seht unddarin unterhält, verdient allerdings des Uhrmachers vor-züglichste Betrachtung, weil der größte Theil der Gleich-förmigkeit des Ganges der Uhr auf ihre gehörige Verferti-gung und Verbindung mit dem Uhrwerke beruht.
Es erfordert erstlich die Feder bey ihrer Verfertigungeine große Genauigkeit, sowohl in Ansehung ihrer Breiteund Starke (oder Dicke), als auch in 'Ansehung ihrergleichförmigen Harte. Sie werden vorzüglich in Englandmit großer Geschicklichkeit bearbeitet. Erstlich kömmt beyderen Verfertigung auf die gute Wahl des Stahls vielesan. Die englischen Uhrfederfabr,kanten halten den deut-schen oder steyermärkischen Stahl für die Uhrfedern nichtstark genug, sondern ziehen mäßig gebrannten Stahl ausOsterby im dannemorischen Bergrevier in Schwedenallen andern vor. (S. Rinmannö Versuch' einer Ge-schichte des Eisens. Aus dem Schwedischen überseht vonJvh.Gottl.Georgi r.B.Berlin 1785.^.82). Im