Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
Seite
186
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Durchschnitte sehen kann. Die Welle des Getriebes mußjedesmal senkrecht auf der Facette stehen. Die Facette,nach genauem Ausstreichen der Triebsiecken, gehörig zuberichtig«,, sie zu schleifen, zu poliren und überhaupt ihrein gutes Ansehen zu geben, dies nennt man facettiren(ärassar 1a b uce). Auf welche Art man den Getriebengehörig die Facette giebt, s. Getriebe.

Facettiren, st Facette.

Fällen, ein Perpendikel. Dies ist einegeometrische Redensart. Ein Perpendikel fallenoder aufrichten, will eigentlich so viel sagen, als aufeiner Linie oder Fläche eine andere Linie so setzen oder so ver-zeichnen, das; sie auf beiden Seiten der Linie oder auf allenSeiten der Flache rechte Winkel macht, und sich daherweder auf diese noch aufjene Seite neige, sondern rechtlochrecht stehe, st Perpendikel.

Fall, des Gewichts. Hierunter verstehtman den Weg den das Gewicht einer Wanduhr zurücklegt,von seiner höchsten bis zu seiner niedrigsten Stelle an, dasheißt, von da an, wo es sich befindet, wenn es ganz auf-g.-vuuden ist, bis an die Stelle wohin es kömmt, wennes ganz abgelaufen und die Walze von der Schnur entblößtist. Man bestimmt den Fall des Gewichts durch die Langeder Schnur, und sagt z. B. der Fall des Gewichts beträgtz Fuß, das heißt: die Schnur ist von der Walze, worandas eine Ende derselben befestigt ist, angerechnet, bis ansein anderes Ende, an welchem das abgelaufene Gewichthängt, y Fuß lang (st Pendeluhr.)

Falsche Pfeiler, k'aux kilior?. Mitdiesem Namen bezeichnet man die an der falschen Platte(s. Blindboden) befindliche Pfeiler, welche in die Pfei-lerplatte hinein gehen, und mittelst der Vorsteckstiste durchdieselben, die falsche Platte und das Zieferblatt fest mitder Pfeilerplatte verbinden, st Pendeluhr, Taschen-nbr und Zieferblatt.