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Eng
Englisch — Braunroth, Indianisch —Roth, Todtenkopf, lv0UA6 ä'^n§l 6 t 6 rre. Soonnt man eine bekannte persianische rothe Erde, die ^ aufm Reibestein gerieben, und geschlemmt, zum Polirendes Stahls gebraucht werden kann, s. Poliren.
Englische Erd e. Diese wird zum Poliren desesjmgs gebraucht, s. Poliren.
Englische Feilen, ä'^n^le-
toriL. Die englischen Feilen haben entschiedene Vor-züge vor den deutschen, sowohl in Ansehung ihres Hiebes,als auch ihrer Härte. Die Engländer nehmen besserenStahl zu den Feilen, und wissen ihn auch besser zu trac-tiren und zu härten besonders. So verfertigt auch derenglische Feilenhauer nur eine Arten Feilen, worin er na-türlicherweise eine große Fertigkeit erlangen muß; da hin-gegen einer und derselbe Deutsche sie von allerley Sorte»verfertigt. . Es wird ferner bey den« Engländer die Feile,«he sie gehauen wird, auf einer besondern Schleifmühlegut abgeschliffen; daher muß der Hieb allerdings auf einersolchen gut abgeschliffenen und ganz ebenen Flache weit bes-ser ausfallen, als auf einer rauhen blos abgefeilten, sowie es die deutschen Feilhauer gewöhnlich machen, die auchdie Feile gemeiniglich von hintenzu zu hauen anfangen, dadie Engländer bey der Spihe den Anfang machen, wo-durch die Feile einen weit feinern und gleichem Hieb be-kömmt. Darin fehlt den deutschen Feilhauern die Uebung.Doch werden in einigen Gegenden Deutschlands schon rechtgute Feilen verfertigt, z. B. in Schmalkalden u. s. w.In Frankenthal ist 1774 vom Herrn Berger eineenglische Feilenhauerfabrik angelegt.
Sehr viel hat zur Vollkommenheit der Feilen diesogenannte Feilen Hauermaschine beygetragen, diegewöhnlich durch Wasser oder Wind u. s. w. getriebenwird, und deren Mechanismus den deutschen Feilenhauernlange unbekannt blieb, weil die Engländer, die allein imBesih dieser Maschine waren, recht heimlich damit um-grenzen. Ieht aber kennt man sie hinlänglich. So ist