Falle wird das Metall zu spröde, so daß man bcymSpan--
ncn desselben der Gefahr ausgesetzt ist, daß es zerbreche,welches bey recht elastischen Körpern nicht der Fall ist.Man sieht also wie nöthig es besonders bey den Federn derUhr ist die rechte Harte zu treffen, weil auf die gehörigeElasticität dieser Theile, besonders der Haupt-und Spi-ralfeder so viel ankömmt.
Die Elasticität dieser Federn wird durch Wärme undKälte verändert, (s. Veränderung der Metalledurch W a rme und Kälte.) Wie man diese Verän-derung compcnsire, dies lehren die Artikel, Compen-sation, astronomische Uhren, Taschenuhr,und Seeuhren.
Ellipse, kUlixke. Man stelle sich vor ein Fadensey genau nach der Figur eines Cirkels gelegt. Nun fasseman mit zwey Fingern an zwey einander gegenüber lie-gende Stellen dieses nach einem Cirkel gelegten Fadens,und ziehe die Figur länglich, so wird sie alsdann eine E l-lipse vorstellen. Wenn man einen Faden in Gestalt einesWinkels legt, die beyden Enden desselben fest hält, undan den Winkelpunkt dieses Fadens, dessen Länge sich nichtdurch Dehnen verändern darf, einen Stift herumführt; sowird dieser Stift eine Ellipse beschreiben.
Emaille — Zieferblatt, s. Zieferblatt.
Emailleur» TmLillerrr. So wird in einerUhrenfabrik der Arbeiter genannt, welcher die Zieferblat-ter verfertigt, s. Zieferblatt.
Emailliren, s. Zieferblatt.
Enger machen, die Zapfenlöcher. Umdie Zapfenlöcher enger zu machen bedient man sicheines Punzens, welchen man auf das Loch setzt, undihm, nachdem man die andere Seite des Lochs auf dieglatte Fläche eines kleinen Ambosies gelegc hat, mit einemHammer gelinde Schläge giebt, bis das Loch so beschaffenist, daß der Zapfen keinen überflüssigen Spielraum mehrdarin hat, (s. Abziehen eine Uhr und Repa-