Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
Seite
171
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legt, recht genau abgedreht seyn müssen, damit die Uhr-platten vollkommen parallel mit der Fläche L b" zu liegenkommen; denn geschahe dies nicht, so würden auch dieZapfenlöcher fehlerhaft gebohrt werden. Man macht ge-wöhnlich Einschnitte in die Ringe. welches oft wegen derhervorragenden Theile an den Uhrplac.en, z.B. des Schar-niers an der Pfeilerplatte, erforderlich ist.

Wenn man auf den Unruhkloben das gegenüberlie-gende Zapfenloch für die Spindel bestimmen will; so setzeman erst den Kloben an seinen gehörigen Ort auf diePlatte, und lege ihn sodann auch auf einen Ring, woman denn durch das Hineindrücken der Spitze b den Punktbekommen kann, wo das untere Zapfenloch der Spindelhingebohrt werden muß. Mit einem noch stmpelern In-strumente das Zapfenloch des Unruhklobens zu bestimmenlehrt der Artikel Taschenuhr.

Die Beschaffenheit des andern Instruments, womitman eigentlich den Eingrif der Räder und Getriebe in ein-ander berichtiget, ehe man mit dem eben beschriebenenWerkzeuge die Zapfenlöcher bohrt, und welches mit mehrRecht den Namen EingrifsZirkel verdient, ist fol-gende: die Haupttheile des Instruments haben die Gestalteiner doppelten Drehbank. Vier Docken nämlich sindpaarweise queer gegen einander über angebracht, und lassensich vermöge eines Scharniers gegen einander bewegen undvon einander entfernen. In jede Docke wird, wie bey dergewöhnlichen Drehbank, ein Stift geschoben, welcher aneinem Ende in der Mitte ein konisches Loch hat. In dieseLöcher werden die Zapfen der Welle des Rades und desGetriebes gelegt, und zwar zwischen zwey Docken kömmtdas Rad, und zwischen die beyden andern das Getriebe,in dessen Triebstecken die Zahne jenes Rades greifen. Aufdiese Art greifen in dem Werkzeuge Rad und Getriebe ineinander, und man kann nun den Eingrif derselben rechtvollkommen berichtigen, und die rechte Entfernung desGetriebes von dem Rade, so wie er zwischen den Plattenseyn muß, bestimmen. Die außerhalb dem Werkzeuge