Die Maschine k'iZ. 4 - TTb. VIII. besteht aus zweyTbeilen 6 6, und C L V, die über einander gelegt, undmit den Schrauben r, 2, z, 4 festgehalten werden. JederTheil hat einen Ansah, I.undlVl, die ihrer Länge nachgenau Zylindrisch durchbohrt sind, um in diese cylindrischeOefnungen cylindrische Stäbe ab, cä genau hineinlegenzu können. Diese Stäbe sind vorn bey b, und c spitz, unddamit sie genau concentrisch seyen, und die Spitzen genauauf einander stoßen, so muß an dem Theile 0 8 ein RingL V stehen bleiben, welcher vollkommen in den Kreis v Ldes Theils ^ 8 schließt. Die Flächen aller dieser Theile,so wie auch der Rand, müssen mit vieler Sorgfalt aufdem eingelegten Stifte c abgedreht werden. Die Flächedes Ringetz ^ 8 muß scharf und gerade seyn. 6 H isteine Feder, welche an mittelst einer Saite befestigt ist,und die dazu dient, die Spitze 6 hineinzudrückcn, wodurchc weiter hervorkömmt.
Der Gebrauch dieser Maschine ist folgender: Manseht einen Ring 5. auf die Fläche L 8 , und über die-sen Ring legt man die Seite der Platte der Uhr, worindas Zapfenloch schon gebohrt ist. — Es muß jedesmalvorausgesetzt werden, daß man in einer von den beidenPlatten der Uhr die Zapfenlöcher schon gebohrt hat, wel-ches sogleich nach der Verfertigung des Stifts geschieht(s. Pendeluhr und Taschenuhr). — Man sehtnun die Spitze c in dies Zapfenloch, und drückt mit dereinen Hand die Platte fest auf die Fläche des Instruments,während man mit der andern Hand auf I drückt, wodurchdie Spitze b herunter kömmt, und auf der Platte einenPunkt anmerkt, welcher genau die Stelle angiebt, wohinman das Loch bohren muß. Das in dies Loch eingehängteRad wird alsdenn genau mit den beiden Platten parallelseyn, und die Wellen auf denselben jederzeit senkrechtstehen, weil die Spitzen K, c des Instruments senkrechtHerabgehen, und genau auf einander fallen.
Noch ist zu merken, daß die Ringe, wovon etwasweiter oben geredet ist, und die man unter die Platten