Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
Seite
169
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in Ansehung der Anzahl Zähne zu sagen ist, darüber seheman den Arrikei B e r e ch i: u n g.

Der Eingrif des Sceigrads in die Spindel oder inden Fwken verdient noch eine ganz besondere Aufmerksam-keit des Künstlers. Welche Genauigkeit man davon fordert,und auf welche Art man das iLteigrad und den Eingrif des-selben in die Spindel oder in den Haken auf das vollkom-menste einrichtet, dies abzuhandeln ist hier nicht der Ort,weil es in den Artikeln Hemmung, Steigrad, Pen-del u h r und T a sch e n u h r zur Gnüge geschehen ist.

Eingrifszirkel, Einhängezirkel, Ein-hängewerkzeug, Bohrführer, Gegenzapfen-lochbestimmer, Outrl ä'en^rena§e. Diese Na-men werden einem Instrumente beygelegt, womit der Ein-grif in Ordnung gebracht wird, (s. Eingrif,) und dieZapfenlöcher bestimmt werden, welches letztere besondersohne dies Werkzeug die größten Schwirigkenen macht,und nichts akkurates giebt. Einige Uhrmacher nennenauch dies Instrument mit dem sonderbaren nicht passendenNamen, Höhenbestimmer, z. B. Kronradshö-henbestimmer, Steigsradshöhenbestimmeru. s. w.

Man hak eigentlich zweyerley Arten von Einqrifs-zirkeln. Mit der einen Art wird eigentlich der Eingrifdes Rades und Getriebes berichtigt, ehe sie in die Plattender Uhr gehängt werden, und blos diesem sollte man denNamen Eingrifszirkel geben. Die andere Art dientblos den gehörigen Ort für die Zapfenlöcher auf den Plat-ten der Uhr anzugeben, damit ein richtiger Eingrif erfolgt,welcher schon im erstem Werkzeuge zubereitet war. Dieseandere Arr sollte man daher Einhängezirkel oderBohrführer nennen, weil beide, ob sie gleich zu einer-ley Zweck den Eingrif in Ordnung zu bringenda stnd, doch nicht zu einerley Verrichtungen fähig sind.Man hält nun aber beide einmal fälschlich für einerleyWerkzeug, und deswegen habe ich sie unter einen Artikelgebracht, und sie darin von einander abgesondert.