Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
Seite
167
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i6 Triebstecken machen, und den Umfang desselben wissenwill, st schneidet man das Kartenpapier von einer solchenLänge, daß i8 Zähne umfaßt. Man hält es alsdannum den Umfang des Getriebes, welches man so dünnedrehen muß, daß die Enden des herumgeleglen Karten-papierö sich vereinigen. Darauf schneidet man das Ge-triebe ein, wälzt es, und macht es völlig fertig. Bevorman es aber härtet, muß man schon einige Zähne gewälztbaben, und das Rad mit dem Getriebe in den Eingrifs-zirkel bringen, um zu sehen, ob die Triebstecken des Ge-triebes schon vollkommen zu den Zähnen des Rades passen,und um sie, "wenn es nöthig ist, noch kleiner, und ihreFigur für die Zähne des Rades noch angemessener zumachen, bis man den Eingrif auf das vollkommenste zuStande gebracht hak.

Zu den kleinen Getrieben der Pendel - und Taschen-uhren kann man sich dieses KartenpapierS, zur Bestim-mung der Große der Getriebe, nicht bedienen; allein guteArbeiter haben auch hierbey Regeln festgesetzt, die durchdie Erfahrung geprüft, und nützlich gefunden worden,auch gewiß einen Jeden sicher leiten werden. Man be-dient sich nämlich zur Bestimmung der Größe des Getrie-bes, nachdem das Rad eingeschnitten, des sogenanntenTriebmaaßes oder Getriebezirkels, (s. Trieb-maas), statt der Kartenstreife. Wenn man z. B. einGetriebe von i6 Triebstecken machen will, so öfnet manden eben genannten Zirkel so weit, daß man 6 Zähne desRades dazwischen bekömmt, von der auswendigen Seitedes ersten Zahns bis zur auswendigen des sechsten gerech-net. Man nennt dies sechs volle Zähne nehmen.Bey einem Getriebe von i; Stecken ist es nicht nöthig,daß der Zirkel ganz- die Seiten der 6 Zähne fasse. Fürein Getriebe von 12 Triebstecken nimmt man fünf volleZähne, wenn es ein großes Rad einer Pendeluhr ist;ist es aber für eine Taschenuhr, so muß man ? Zähnenehmen, auf deren beyden äußersten man den Zirkel aufdie Spitzen derselben stellt. Für ein Getriebe vonTriebstecken nimmt man 4 volle Zahne, von - ein wenig