Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
Seite
145
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Schrauben und Anschlag. Erstere Arken sind weitvorzüglicher und folgendermaßen eingerichtet: Nahe beydem einen Ende eines etwa 2 bis z Zoll langen cylindri-s^en Stiftes, sitzt eine Rolle auf demselben fest, undetwas entfernt von dieser Rolle nach dem andern Ende desStifts zu befindet sich eine unbewegliche Scheibe, derenFlache nach diesem Ende zu recht eben ist. An diesemEnde des Stifts selbst ist eine Schraube angeschnitten,aber nicht ganz bis nach der genannten Flache der unbe-weglichen Scheibe; und auf diese Schraube wird das Radoder das andere Stück - welches man drehen will, gesteckt,das alsdann sich gehörig gegen die Fläche der unbewegli-chen Scheibe legt. Auf die Schraube wird alsdann eineSchraubenmutter nebst einer Gegenschraube geschroben,und damit das Rad recht fest an die Scheibe gepreßt.Diese Scheibe nennt man Anschlag des Drehstifts,und einen mit demselben und der erwähnten Schrauben-Lorcichtung versehenen Drehstift einen Drehstiftmit Schraube und Anschlag. Beyde Enden oesDrehstifts sind spitz, und werden zwischen die Drehbankgelegt, s. Drehbank. lAx. 2. Vab. V-Ii. stellt eurensolchen Drehstift niit Schraube und Anschlag vor; c istdie Schraube, ä der Anschlag, e die Rolle. Das zudrehende Stück wird über c gesteckt, alsdann auch derTheil b; mit der Schraubenmutter L wird beydes festge-schroben.

Die Drehstifte ohne Schrauben sind lange nicht sovollkommen als die beschriebenen mit Schrauben, denn anihnen wird das Rad, welches man drehen will, blos mit-telst der Friction festgehalten, und man muß es erst langedarauf richten, ehe es recht rund läuft.

Den Drehstiften mit Schrauben und Anschlag kannman linke Schrauben geben, wenn man den Drehbogenmit der linken Hand halt. Geschieht das Führen desDrehbogens mit der rechten, so können die Schraubenrechte seyn. Doch ist dies nicht einmal zu beobachtennöthig, weil sich die Räder gewiß so leicht nicht los drehen,welches besonders alsdann unmöglich gemacht wird, wkntt

l. rykii. A