Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
Seite
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fein und schwach sind; sondern man muß eine Rolle mitdenselben verbinden, um welche man die Saite de6 Dreh-bogenö windet, und so das Drehen verrichtet. Derglei-chen Rollen nennt man Drehrollen. Sie bestehengewöhnlich aus zwey in der Mitte durch die Are durchschnit- ^tenen Hälften, von Messing verfertigt, welche zusammen- ^gelegt eine Rolle bilden. In der Mitte dieser zusammen-gelegten Halsten befindet sich ein Loch, welches die Welleumfaßt, die man drehen will. Durch zwey Schraubendie queer durch diese Hälften gehen, werden sie zusammen-gehalten, und sie können vermöge derselben mehr oderweniger zusammengeschroben und einander genähert werden.Dies hat alsdann auch den Vortheil, daß man in eineund dieselbe Drehrolle Wellen von verschiedener Dicke legenund darin befestigen kann. Man muß aber doch mehreredergleichen Rollen, größere und kleinere von größern und !

kleinern Löchern haben. Z. I.ch. Vlll. stellt eine -

solche Drehrolle vor. !

Wollte man nun z. B. eine Spindel abdrehen, so wählt ^man eine Rolle mit einem sehr feinen Loche, legt die Spin- Idel in dies Loch, und schraubt die Rolle fest zusammen, daßdie Spindel recht fest in dem Loche sitzt. Auch sind dieseRollen sehr nützlich Räder abzudrehen, die schon auf ihrenWellen sestgenietet sind. Man braucht alsdann nur einesolche Rolle an die Welle, die Zapfen der Welle zwischen ^die Drehbank zu legen, und alsdann das Drehen zu ver- !richten! !

Ueber die andern Rollen, welche mit den Drehstiften ^verbunden werden, s. Drehstift.

Drehstifte, Ordres likke. .So nennt mandiejenigen cylindrischen Stifte, »voran man Räder, Platten i

u. d. gl. steckt, welche darauf abgedreht werden sollen. !

An ihren Enden sind sie spitzig, damit sie in die konischen !

Löcher der durch die Docken gehenden Stifte zwischen dieDrehbank gelegt werden können.

Man hat zweyerley Arten Drehstifte L i) solche m i tSchrauben und Anschlag, und 2 ) solche ohne