Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
Seite
135
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wo der Ring mit seinen Zahlen an demselben herausstreicht,ist eine Oefnung, welche so groß ist, daß man eine Zahldes Ringes genau dadurch sehen kann. Vor diese Oefnungtritt alle 24 Stunden eine andere Zahl, wenn der Stiftdes zweyten Rades einen Zahn des Ringes weiter schiebt.Dieser Ring wird ebenfalls durch einen Einfall unverrückterhalten.

Erstere Art des Datumswerks ist allerdings weitbequemer als die letztere. Allein wenn sie auch nicht gutgemacht ist, so hat sie hinter dieser noch manchen Nach-theil. Wenn z. B. die Röhren des Minuten - Stunden-und Datumsrades nicht gehörig gegeneinander passendgemacht sind; so verrücken sich alle Augenblicke die Zeiger,setzen sich auf einander, und kommen oft in Unordnung, sodaß die Uhr entweder gar nicht fortgehen kann, oder dieZeiger nicht die rechte Zeit angeben können.

Datumswerk. Dies besteht aus den dreyRädern des Datum, und aus dem dazu gehörigen Ein-falle nebst dem Datumszeiger, s. DatumSuhren.

Datumszahlen, Datumsziefern. Hier-unter versteht man die Zahlen, welche auf dem Zie-ferblatte über den Abtheilungen des Datums stehen, s. Da-tum ö u h r e n.

Datumszeiger, cke guan-

tlern 6. So wird der Zeiger genannt, welcher zumDatumswerke gehört, und auf das Rohr des dritten Da-tumsrades (s. Datumsuhren) so gedrückt wird, daß seinevordere Spitze, welche bis zu dieser Zahl hinreichen muß,genau auf eine Datumszahl zu stehen komme, wo er als-dann von Tage zu Tage immer um eine Zahl weiter fort-springt.

Er wird gewöhnlich von Stahl sehr zart verfertigt,gut polirt und geblauet. Des Zicrrathes wegen machtman ihn gewöhnlich doppelt, aber so, daß der Theil wel-cher das Zeigen verrichtet, so lang ist, daß er bis zurDatumszahl hinreicht. Der andere entgegengesetzte Theil