ist nur halb so lang, und an seinem Ende ist zur Verzie-rung ein halber Mond angefeilt; da hingegen die Spitze,welche das Zeige» thut, wie ein Pfeil gestaltet ist. Damitder Datumszeiger auf der Röhre seines Rades festsitze, sodreht man um sein rundes Loch herum gleichfalls eineRöhre an.
Decke! der Trommel, s. Federhaus-deckel.
Dicke der Räder und Getriebe, sowieauch der Zapfen, s.VII. Berechnung der Kraftu. s w.; Friction; Verhältniß; Pendeluhr;Taschenuhr; Zapfen; Triebmaas.
Dickzirkel, s. Abwägezirkel.
Docke, s. Drehbank.
Dorn, Durchschlag, Ltampe. So nenntman ein simples dem Uhrmacher zum verschiedenen Ge-brauch nothwendiges Instrument, welches bloß aus einemkleinen längligen Stücke Stahl besteht, welches entwederrund, viereckig, oder fünfeckig u. s. w. gefeilt, hernachgehärtet ist, und welches dazu dient, entweder Löcher indünnes Eisen - oder Messingblech sogleich hineinzuschlagen,oder gebohrte Löcher viereckig, fünfeckig u. s. w. zu machen.Bey der Verfertigung des Minutenzeigers muß z B. dasLoch desselben viereckig geschlagen werden, welches mittelsteines Dorns geschieht. Man setzt zu dem Ende das dün-nest« Ende desselben aus das gebohrte Loch und mir einemHammer schlägt man auf das andere Ende, so daß dasLoch vollkommen viereckig, glatt und in den Ecken scharfwird. Man muß Dorne von verschiedener Sorte haben,große und kleine.
Drath, k'il. Was Drath sey, braucht wohlnicht erst gesagt zu werden. Man hat Eisen - Mes-sing-und Stahldrath, und alle drey Arten werdendurch Löcher von verschiedener Weite gezogen, weswegenman dünnen und dicken Drath erhält. Der Uhrmachergebraucht besonders Messingdrath und Stahldrath von ver-