Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
Seite
134
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Stande erhalten, bis der kleine Stift am zweyten Radeeinen Zahn des dritten wieder herumführt; lind so fort.

Nun sey auf dem Zieferblatte ein Kreis genau in ziTheile getheilt, und jeder Theil besonders angemerkt, als1, 2, z, 4, ...... zi; so wird, wenn der Datum-zeiger (s. diesen), welcher auf dem Rohre des drittenDatumsrades über dem Zieferblatte fest sitzt, genau aufeine solche Zahl gestellt ist, er alle 24 Stunden von einerZahl bis zur andern fortspringen, bis er nach zi Tagenganz herumgekommen ist. Alsdann geht er wieder herumu. s. w.

Da aber nicht alle Monate z! Tage haben; so stelltman den Zeiger, wenn er auf den letzten Tag des Monatsgekommen ist, wieder auf den ersten Tag. Z. B. denTag nach dem aasten Februar muß man ihn von da an bisauf die Datumszahl 1 fortspringen lasten, wozu man sichbloß eines feinen Hölzchens bedient, mit welchem man denZeiger fortschiebt.

Um nun zu machen, daß der Zeiger des Nachts,etwa von 12 Uhr bis i weiterspringe, so setze man denDatumszeiger erst allein auf eine Datumszahl; alsdanndrehe man mit einem Schlüssel das Minutenrohr so langeherum, bis der Datumszeiger um eine Zahl weiter fort-springe. Ist dies geschehen, so setze man den Stunden-zeiger auf die Zahl 1 der Stundenabtheilungen, und befe-stige darauf auch den Minutenzeiger gehörig. Nun dreheman die Zeiger so weit mittelst des Schlüssels herum, alsStunden seit r Uhr des Nachts verflossen sind; so wirddas Datumswerk alle Nacht von 12 bis i Uhr ausschieden.

Nicht alle Datumsuhren sind auf diese Art eingerich-tet. So trift man oft bey Pendeluhren und alten Taschen-uhren ein Datumswerk an, mit dem es folgende Beschaf-fenheit hat: Ein Ring welcher unter dem, Zieferblatte her-geht, und in dessen innern Rande zi sägenförmige Zahnegeschnitten sind, ist auf der einen Seite in z r Theile ge-theilt, und jeder Theil ist darauf besonders angemerkt.Sie gehen begreiflich von i bis zi. Am Zieferblatte, da