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ist, und eine besondere Hemmung macht, die man dieCy linde rhemmung nennt. Die mit einer solchenHemmung versehenen Uhren heißen Cylinderuhren,(s. Cylinderuhr.)
Ein solcher Cylinder ist hohl und hat queer in derMitte einen mit der Grundfläche parallelen Einschnitt, inwelches das sogenannte Cylinderrad greift, und da-durch den Cylinder herumtreibt. L (b'ix. 4 1 ab. IH-) istder Cylinder, ^ das Cylinderrad, s. Cylindcruhr.Für die bei,den Zapfen des Cylinders sind dieselben Kloben,wie bey der Sreigradshemmung.
Cylinderhemmung, s. Cylinderuhr undHemmung.
Cy linderrad, Kaue L O^Iinäre. So
wird das Rad ^ i y IA, 4 III.) genannt, dessen Zahneden Cylinder 8 in Bewegung setzen. Die Beschaffenheitdieses Rades s. Cylinderuhr.
Cylinderuhr, ^lontre a ou
LV6L un ecbrrppemknt ä (^^linäre. DieTaschenuhren mit der Sreigradshemmung haben bekannt-lich den Fehler, daß sie bey einer starken Bewegung, beymSchütteln z. B. wenn man reitet u. s. w., zu gestbwindgehen, weil alsdann der Anfchlagsiift gegen den Steliungs-fiügel prallt, und geschwind von ihm wieder zurückgewor-fen wird. Um diesen Fehler bey den tragbaren Zeitmes-sern wegzuschaffen, erfand man die Cylinder Hem-mung (Lobappement a L^Ünärch und Uhrendie mit einer solchen Hemmung versehen waren, wurdenCylinderuhren genannt.
Tompion ein englischer Uhrmacher wird gewöhnlichfür den Erfinder der Cylinderuhren gehalten; wenigstensgab er den ersten Anlaß zu der Erfindung derselben, indemer ums Jahr 1695 eine Hemmung vorschlug, bey der,statt des Sreigrades, ein mit den Platten parallel laufen-des Rad einen Cylinder, welcher statt der gewöhnlichenSpindel an die Unruhe befestigt war, und in seiner Mitteeinen Einschnitt hatte (s. Cylinder), in Bewegung