Compensationshebel, s. Seeuhren.
Compensationsstangen. Unter Compensa-tionsstangen oder Compensationsstäben verstehtman die Stangen eines Rostpendcls (s. Pendel) welchemit einander verbunden das Rostpendel ausmachen, unddie Compensation bewürben, s. Compensa tion.
Compensiren heißt durch die Compensation zujeder Zeit einen gleichförmigen Gang an der Uhr bewürben,s. Compensation.
Concentrisch, ccincentri^ne. Wennein Paar Kreise oder ein Paar Scheiben u. s. w. einerleyMittelpunkt haben, so sagt man sie seyen concentrisch.Im entgegengesetzten Falle nennt man sie excentrisch(s. Excentrisch).
Contrepotenze, s. Steigradskloben.
Crokus Martls, Eisensafran. Dies Pul-ver wird zum Poliren gebraucht, s. Pvliren. Man
erhält den Crokus aus Eisenrost, welcher fein zerriebenseyn und keine sichtbare Eisemstcile mehr enthalten muß.Man benetzt ein Stück a.res Eisen nur mit Wasser, undden Rost, welcher hernach auf der Oberfläche des Eisensentsteht, schabt man alsdann ab. Man kann auch Eisen-feilspäne verrosten lassen. Durch das starke Glühen desEisens, welches nahe an das Verbrennen grenzt, setzt sichan dessen Oberflache eine röthliche blättrige Substanz,welche gleichfalls einen Crokus giebt. Andere Crokusar-ten, zu dessen Bereitung man allerhand Salze, Urin,Schwefel u. d. gl. gebrauchte, sind dem Künstler nichtzum Poliren anzurathen. Hat inan ihn auf obige Art erstat-ten, so reibt man ihn auf einer eisernen Platte recht fein!
Cykloide, L^cloiäe. So nennt man einekrumme Linie, welche der berühmte holländische Mathema-tiker Huygstens, erfand um sie bey Pendeluhren anzu-wenden. Es sey auf einer ebenen Fläche eine gerade Liniegezogen; ein Kreis wälze sich auf dieser . eraden Linie, sodaß seine Ebene immer auf der genannten Ebene lothrechtbleibt, und jeder Bogen von ihm sich über einen Theil der