Boh
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gers breit, wie eine feine Säge. Sie ist in einen eiser-nen Bogen eingespannt, und kann mit einer Stellschraubestarker oder schwächer gespannt werden. Die Feile mußvon gutem Stahle lind auf der Kante mehr als auf denSeitenflächen gehauen seyn. Sie wird gebrauche feineSachen von einander zu feilen, oder auch einen dünnenSchnitt wie mit einer Säge zu thun.
Bogenzirkel, Stellzirkel, Setzzirkek,Compas ä äs Circle. Dies ist ein ge-
wöhnlicher Zirkel, in dessen einem Schenkel in der Mitteein Bogen befindlich ist, der etwa einen Quadranten auchwohl etwas mehr beträgt, und so eingerichtet ist, daß erdurch eine in dem andern Schenkel befindliche Oefnungfrey durchgehen kann, woselbst eine Stellschraube so ange-bracht ist, daß der Zirkel, wenn er auf eine beliebigeWeite geöfnet ist, durch diese Schraube auf gewisse Gradebefestigt, und in jeder beliebiger Oefnung unbeweglicherhalten werden kann. Dieser Zirkel ist vorzüglich dazuden Uhrmachern brauchbar und nützlich, wenn sie etwasabtheilen wollen, weil sich alsdann durch die Stellschraubean den Bogen die Schenkel nicht verrücken können.
Bogen des Hebens, s. Hemmung.
Bogen der Vibration, s. Schwingungs-
bogen.
Bohrer, ? o r et. Dieser ist eines der nothwen-digsten Instrumente für Uhrmacher. Man muß deren vonverschiedener Große haben, je nachdem es die zu bohrendenLöcher erfordern. Ihr Kopf, der eigentlich zum Bohrendienet und einen spitzigen Winkel am äußersten Ende bildet,muß breiter als der Hals, der auf ihn folget, seyn, damiter beym Bohren im Loche Raum behält. An dem andernEnde des Bohrers ist er viereckicht oder fünfeckicht gefeilt,damit er die Rolle halten könne, die man darauf steckt undüber welche hernach der Drillbogen geschlagen wird. Nurblos der Kopf, der das Bohren verrichtet, muß ganz hartseyn. Dieser wird bey einem Lichte braunrorh geglüht,und in kalten Inselt oder Vaumoel abgelöscht. Ist der