Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
Seite
114
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Bog

H4

wein beneht geschlemmt hatte. Doch ist nur der obereTheil davon brauchbar. Der untere kann auch noch ge-nutzt werden, wenn man die vorhergehende Operation desSchleifenS und Schlemmens noch einmal mit ihm vor-nimmt.

B 0 ck. So nennt man denjenigen messingenen Theilenglischer Taschenuhren, in welchen der Stei'gradsstist oderFolg er gesteckt wird. Er besteht aus einem StuckeMessing, welches perpendikulär auf die Platte dem »or-dern Steigradszapfenloche gegenüber festgenietet ist. Fürden Folger ist genau, auf die Are des vordem Steigrads-zapfenloches zu, das runde loch gebohrt, in welches derFolger genau hineinpaßt, s. Taschenuhr und Steig-radskloben.

Boden, der Uhr, s. Platten.

Bodenrad. Dies ist bey Wandiihren das ersteoder unterste Rad, welches unmittelbar von dem Gewichtein Bewegung gesetzt wird, und eine gemeinschaftliche Aremit der Walze, auf welche beym Aufziehen'die Schnurgewunden wird, hat, weswegen es auch oft Walzradoder Schnurrad genennt wird. Nach Verschiedenheitder Zeit, welche die Uhr gehen soll, hat dies Rad mehroder weniger Zahne, (s. V. Berechnung; Pendel-uhr.). Besteht die Pendeluhr aus 4 oder mehrern Rädern,so nennt man dies Rad das große Bodenrad, in Ver-hältnisse mit einem andern dem kleinen Bodenrade,welches auf das Minutenrad folgt. Die Taschenuhr hatauch immer zwey Bodenräder, das große undkleine, wovon auch letzteres das Mittelrad und erste-res das Minutenrad genannt wird. Das großeVodenrad ist hier das zweyte Rad der Taschenuhr und imMittelpunkte der Platten beweglich; seine Ape geht durchdie Pfeilerplatte durch und trägt das Minutenrohr. Daskleine Bodenrad ist das dritte Rad der Taschmuhr undwird von dem großen Bodenrade herumgetrieben.Bodenstück, s. Uhrgehäuse.

Bogenfeile, Feilbogen, eine zarte Feilekaum eins feinen Messerrückens dick, ohngefähr eines Fin-