Vibrationen der Unruhe dieser Uhr findet man bereits im§. Ex. berechnet, .
9. C x e m p e k. Taschenuhr.
Wollte man d^e Uhr so einrichten, daß sie 8 Tagegkenge, so mußte man zwischen dem Schnecken - und Mi«nurenrade noch ein Rad, welches man Zusaßradnennt» anbringen, und etwa auf folgende Art die Be-rechnung veranstalten; das Schneckenrad habe 48 Zähneund greife in das Getriebe des Zusatzrades von 12 Stecken»welches letztere Rad von 62 Zahnen in ein Getriebe von10 Triebstecken greift, woran st«) das Minutenrad befin-
. , ^ 60 x 48 2880
det. Da nun—— —— -^-24; so macht
das Minutenrad 24 Umwälzungen wahrend einer desSchneckenrades; also dreht sich das Schneckenrad alle 24Stunden einmal herum. Dividirt man nun diese 24
Stunden in die 8 Tage oder in > 92 Stunden, ^ - 8^
so bekömmt man 8 Umgänge, die man der Schnecke zueignenmußte. Da alsdann aber die Schnecke für eine Taschen-uhr wohl zu hoch würde; so kann man die Rechnung auffolgende Art umändern: Man nehme für das Schnecken-rad üo Zähne, das andere bleibe wie vorher; so bekäme60 x üo g6oo
man — ^Tö — Zo, und ZO dividirt in 19s
gäbe 6 ^ 4 . Umgänge, die die Schnecke enthalten müßte.
Hat nun das Minutenrad 54 Zahne und greift indas Getriebe des Mitcelrades von 6 Triebsrecken,. enthältdas Mittelrad selbst 48 Zähne und greift in ein Getriebevossr 6 Stecken, woran sich das Kronrad von 48 Zähnenbefindet, das wieder in ein Getriebe von 6 Stecken greift,weiches das Skeigrad von i; Zähnen trägt, so erhalt
man (nach II. Ex.Z.)^^^x r x 15 — x zo
— 1920 — den Vibrationen in einer Stunde.