Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
Seite
87
Einzelbild herunterladen
 

Es kömmt daher das Mimitenrad 67 ^ mal herumindem das erste Rad eine Umdrehung macht. Da um,das Mmuteurad in einer Stünde einmal herumkömmt,so braucht das erste Rad zu einem Umgänge 67 4 Stun-den. Macbt man diese Stunden zu Tagen mit 24 (dieAnzahl der Stunden in einem Tage) so bekömmt man 2Tage 19 Stunden zo Minuten. Um nun die Zahl derUmgänge des ersten Rades in einer gewissen festgesetzteilZeit z. B. wenn man zu der Zeit ihres Ganges l 5 Tagebestimmt, zu bekommen, so dividirt man diese i s Tagedurch 2 Tage 19 St. zo M. cder welches bequemer ist/man verwandelt die rz Tage (durch 24 x »;) zuvor inStunden, wo man deren ;6o bekömmt, und alsdann divi-dirt man diese z 6 s durch 674 Stunden (welches die 2Tage i-St. zo M. sind) so bekömmt man Umgänge,wofür man 54 sehen kann. Darnach müssen alsdann dieUmgänge des Gewichts (eigentlich der Schnur, woran dasGewicht hangt, über der Walze des Rades) oder die An-zahl der Umgänge der Feder eingerichtet werden.

Wollte man nun auch noch die Umlaufe des Steig-rades die einem des Minutenrades zugehören, so wie auchdie Vibrationen die das Pendel oder die Unruhe währendeiner Stunde vom Steigrade erhalt angenommen daßdes letztem Zahne bekannt sind berechnen, so merkeman sich auch die Anzahl der Zähne und Triebstecken derübrigen Räder und Getriebe. Z. B.

Das dritte oder Minutenrad von 7 8 Z. greife in ein Getriebe

von 7 Stecken

vierte Rad 76 7

fünfte ist das Steigrad 26

^8 1 *76 6

Es wäre also n und ro -

? 7' 7 7 ,

Umgänge des letzten Getriebes während einem des in selbi-ges greifenden Rades.

Zeichen -t- (plus, mehr) ist dasjenige der Addition, j.B-67 -i- 4 -t- ^4 heißt zu 67 kömmt der Bruch 4 undi man spricht es gewöhnlich drrrch und aus, z. B. ^ ^- 4 heißt 4 und macht 4.