man keine solche Behälter, so würbe das Oel zugeschwind vertrocknen.
Bei treiben, ein Zapfenloch, heißt dasselbe mit 'einem Bonzen enger schlagen. ' j
I. Berechnung der Umläufe derNäder, !
Ealcul cies revolutions äs8 roues. Da,ehe zur Verfertigung einer Uhr Hand angelegt wird > manwohl erst überlegen wird, wie man jeden Theil derselbenseiner Bestimmung gemäß einrichten muß, wie viel manRäder und wie viele Zahne dieselben und deren Getriebehaben müssen; so muß derselben Berechnung des Uhrma-chers wesentlichste Betrachtung seyn.
Weil ein Zahn des Rades, welches in ein Getriebe >greift, einen Triebstecken des letztem fortbewegt, so kömmt jdas Getriebe einmal herum, wenn so viele Zähne desRades fortgestoßen sind, als Triebstecken da sind. Alsodreht sich das Getriebe bey einer Umdrehung des Rades, ,so vielmal herum, so vielmal die Anzahl der Triebsteckcn jdes Getriebes in der Zahl der Zahne des Rades enthalten iist. Man braucht daher, um zu wissen wieoielmal das IGetriebe herumkömmt wenn das Rad einmal herumgeht,nur die Menge der Zähne desRadesdurchdie-jenige der Trieb stecken zu dividiren, wo als-dann der Quotient das Gesuchte angiebk. Z. B. man hatein Rad von 60 Zähnen, welches ein Getriebe von 10Triebstecken herumtreibt, so bekömmt man während einer
Umdrehung des Rades, ^ — 6 Umdrehungen des Ge-triebes ").
*)^Für gänzlich »«mathematische Leser dient folgendes:
— -6 heißt 60 (der Dividendus) durch la (den Divi-sor) dividirt, giebt zum Quotienten — der da anzeigt,wievielmal der Divisor in dem Dividende enthalten ist — 6.Das Wort giebt drückt man durch das Zeichen - aus.
Es heißt eigentlich in der Sprache der Mathematiker
agual oder gleich. Z. B. - 6 würde man aus«