Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
Seite
77
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äußerste Fläche eben geschliffen und polirt werden muß,damit beym Schlagen irgend eines Metalls keine Brüchein demselben entstehen.

Baumoel, s. Oel.

Barometer, Larometer. Es gehört das»selbe in so weit mit Zur Uhrmacherkunst, weil es oft beyguten Pendeluhren gebraucht wird, um den Grad derSchwere und Elasticität der Lust so wie er auch auf die Uhrwürkc, dadurch zu erfahren. Zu dem Ende wird es nichtweit von der Uhr in dem nämlichen Kasten aufgehängt, woes also auch mit eine Zierde der Uhr abgiebt. Man be-dient sich dazu insgemein einer Glasröhre, die mit Queck-silber gefüllt, oben aber luftleer und verschlossen ist. DasQuecksilber wird daher beym stärkern Drucke der Luft imLuftkreise in der Röhre höher steigen; beym vermindertenDrucke aber darin Herabsinken. Wieviel das durch dieVeränderung der Luft erzeugte Sinken und Steigen voneiner Zeit zur andern beträgt, sieht man an einer in einegewisse Anzahl Grade getheilten Scale, welche entwederunmittelbar an der Röhre sich befindet oder nicht weit vondieser aufgehängt ist.

Wer sich mit der Theorie des Barometers und derenverschiedenen Einrichtungen bekannt machen oder Anleitun-gen sie selbst zu verfertigen haben will, der lese in Geh-lerö physikalischem Wörterbuche (Leipzig 1737) 1 Th.den 'Artikel Barometer S. 2Z7. Auch Berthoud(M-li sur l'borl. ck . I. p. 2 11.) handelt in einem Kapi-tel von Barometern (und Thermometern).

Basis, s. Grundfläche.

Bearbeitung, aller Theile der Uhr, istdie Art und Weise sie zu verfertigen, und ihnen ihrer,Bestim-mung gemäß, die nöthige Einrichtung und Gestalt zu geben.

Behälter, fürs Oel, Oelbüchschen, lio-lervni l 8 sind kleine Aushölungen über dem Zapfenloche,die man mit einem Bohrer oder dem sogenannten Senkermacht, in welche man das Qel laufen läßt, welches sichdaselbst sammelt und daselbst aufbewahrt wird, so daß dieZupfen immer noch einigen Zufluß von Oel haben. Hätte